Teil eines Werkes 
Vierter Theil (1785)
Entstehung
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uͤber den Einfluß des Sonnenlichts ꝛc. 251

hen ſe Thatſachen nicht umzuſtuͤrzen vermag; aber Wahrheits⸗ 1s Fur liebe fodert, daß ich die mir aufſtoßenden Schwierigkei⸗ mr un R ten beſchreibe und meine Unfaͤhigkeit, ſie aufzuloͤſen, of⸗ tit n fenherzig geſtehe. Warum ſollte ich denn meine Unwiſ⸗ tenha b ſenheit verheelen? Indem ich ſie bekannt mache, wird 5 9 V man mich vielleicht lehren, wie ich ihr abhelfen koͤnne. ein U n wüß 45 V 10. Von der fixen Luft. * 8* Nooch habe ich weder alle Beweiſe fuͤr meine Theorie, n(rimm noch alle ſich mir darſtellende Schwierigkeiten erſchoͤpft. Die, ſich ſo verſchiedentlich zu entwickeln und eben . ſo zu modificiren vermoͤgende, fixe kuft bietet den Au⸗ d idem gen des Beobachters eine Menge wichtiger Ideen an. aklt, d Vielleicht habe ich die große Anzahl derer, auf die Che⸗ eget miker gerathen ſind, mit einigen vermehrt, und vielleicht Pmde wird die Unterſuchung dieſes Gegenſtandes mich noch auf dem einige fuͤhren, die Aufmerkſamkeit verdienen. ien Die chemiſche Zerlegung der fixen Luft iſt nicht ſo 3 Lih leicht, als jene der Salpeter⸗ und entzuͤndbaren Luſt. * V Wir werden ihre Beſtandtheile nicht trennen koͤnnen, in⸗ r. 6 deſſen werden wir doch uͤber ihre Zuſammenſetzung ſo hin⸗ 1 m, h reichende Belehrung erhalten, daß wir jene werden mit . 44 einiger Zuverlaͤſſigkeit kennen lernen. 1 5 bnt Zuvoͤrderſt iſt nicht zu zweifeln, daß die fixe Luft eine rie Saͤure enthalte. Sie faͤrbt die Lakmuskinktur roth, brau⸗ tori ſet mit den Laugenſalzen, und gibt den Waſſern, worin 3 ürd ſie ſich aufloͤſt, einen ſaͤuerlichen Geſchmack. Freilich iſt ſer ſie ſo fluͤchtig, daß ſie nach etlichen Stunden die ak⸗ 2 B mustinktur wieder verlaͤßt und ihr ihre Farbe wieder gibt. 4 Iſt ſie aber im Waſſer aufgeloͤſt, ſo vermag ſie das Ei⸗ ſen aufzuloͤſen und entzuͤndbare Luft zu erzeugen. 4 b Das Brennbare entdeckt man ebenfalls in der fixen

ebeun Luft. Ohne Zweiſel iſt es die Urſache der großen Juuͤch⸗ tig⸗

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