Teil eines Werkes 
Dritter Theil (1785)
Entstehung
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202 Achtzehnte Abhandlung.

mit der ſie ſich vermiſcht. Und wenn es geſchieht, wie Hr. Prieſtley erfuhr, daß die entzuͤndbare Luft etwas von ihrer Entzuͤndbarkeit durch die Vegetation verliert, ſo gibt ſie immer eine phlogiſtiſirte Luft, die von der Pflanze nicht anders angenommen wird, als wenn ſie durch ihre Vermiſchung mit der reinen Luft, welche die Pfanze, beſonders im Waſſer, ausſtoͤßt, in fixe verwandelt worden. Sie wird auch alsdann dephlogi⸗ ſtiſirt heraustreten, und dies, weil die fixe Luft im Zellge⸗ webe der Pflanze verarbeitet worden. Sonach laßt die Planze die atmoſphaͤriſche Luft nicht, wie ein Sieb, durch, ſondern ſie empfaͤngt die gefallte fixe Luft, die aus dem Gemiſch der reinen kuft nut dem Brennbaren ent⸗ ſtanden iſt.

6) Die in den Luftgefaͤßen der Blumenblaͤtter und des Holzes ſich aufhaltende Luft iſt eben ſo gut, als ge⸗ meine, aber das Licht vermag nicht, ſie herauszutreiben. Dies beweiſt, daß ſie nicht cirkulirt, wie die Luft aus den Blattern, und daß ſie nicht das beſtaͤndige Produkt der unaufhoͤrlichen Verbindung iſt, die damit vorgeht.

7) Endlich geben die Waſſerpflanzen und die Pflan⸗ zen, welche auf dem Boden der Suͤmpfe wachſen, wo ſie ohne den Einfluß der atmoſphaͤriſchen Luſt leben, und blos fire, oder vielleicht entzuͤndbare, Luft einſaugen, dieſe Pflanzen, ſage ich, geben eine ſehr große Menge ganz dephlogiſtiſirte Luft. Dies koͤnnte nicht ſeyn, wenn dieſe Pflanzen blos die in dieſen Luftarten enthaltene reine Luft einſaugten, und man kann nicht ſagen, daß die Pflan⸗ zen dieſe reine Luft einziehen, weil dieſe Waſſer blos mit ſirer Luft uͤberladen ſind. Hieraus folgt alſo, daß dieſe dephlogiſtiſirte Luft das Produkt der Verarbeitung ſei, die im Zellgewebe mit der fixen uft, welche die Pflanzen

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mit dem Waſſer einſaugen, vorgeht.

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