Teil eines Werkes 
Dritter Theil (1785)
Entstehung
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Vom Einſluſſe des Sonnenlichts ꝛc. 201

die Pflanze geſund iſt; aber dieſe Luft tritt unter keiner andern Geſtalt in die Pflanzen, als unter der Geſtalt fixer Luft, die in dem durch die Verdunſtung aufgef ie⸗ genen Waſſer aufgeloͤſt iſt. Folglich laſſen die J flanzen die atmoſphaͤriſche nicht, gleich einem Siebe, durchge⸗ hen, um blos die phlogiſtiſirte aus ihr herauszuziehen, weil ſie in phlogiſtiſirter Luft ſehr gut vegetiren, und darin viel reine Luft ausſtoßen, die ſie doch gewiß darin nicht antreffen konnten. Da ſie uͤberdies durch ihre Blaͤtier keine andre Luft empfangen, als fixe; ſo iſt auch ferner klar, daß ſie die atmoſphaͤriſche Luft nicht durchlaſſen, weil dieſe fixe Luft ſich durch die Verarbeitung in reine verwandelt; woraus ſolgt, daß die Pflanzen keine zuft aus der Atmoſphaͤre einziehen, als nach einer beſondern Verbindung, wodurch ſie in fire Luft verwandelt wird, und nach ihrer Aufloͤſung in dem in der Atmo⸗ ſphaͤre vorhandenen Waſſer. Alſo iſt die Luſt, welche die Pflanzen einſaugen, keinesweges Luft aus der Atmo⸗ ſphaͤre, und die, welche ſie ausſtoßen, gleicht ihnen auch nicht beſſer. Und wenn die Pflanzen unter Geſchirren abſterben, darin die Luft mit Queckſilber geſperrt iſt; ſo ruͤhrt dies blos daher, weil gar Waſſer vorhanden iſt, das die Feuchtigkeit hergibt, die zu Aufloͤſung der fixen Luft, welche die Pflanze vermittelſt dieſes Vehikulums durchdringen muß, nothwendig iſt.

5) Pflanzen, die in entzuͤndbarer Luft vegetiren, machen, daß ſie verpufft, und bringen ſie dahin, daß der elektriſche Funke ſie anzuͤnden kann. Dies kann nur deswegen geſchehen, weil die Pflanzen ihr eine Quanti⸗ taͤt reine Luft darbieten, die zu Befoͤrderung der Entzuͤn⸗ dung hinreichend iſt. Aber dieſe Blaͤtter haben die ent⸗ zuͤndbare Luft nicht verarbeitet, weil ſie ihre Endzuͤndbar⸗ keit behaͤlt. Sie machen ſie blos faͤhig, ſich zu entzuͤn⸗ den, und dies dadurch, daß ſie ihr reine Luft zufuͤhren,

Senebier 3. Th. O mit