Teil eines Werkes 
Dritter Theil (1785)
Entstehung
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200 Achtzehnte Abhandlung.

durch die phlogiſtiſirenden Prozeſſe vermindert wird: aber die der Sonne ausgeſetzten Blaͤtter ſtoßen mehr dephlo⸗ giſtiſirte Luft aus, als jene Luft ihnen geben kann, ange⸗ nommen, daß ſie ſo ins Blatt tritt, als wir ſie einath⸗ men. Ueberdies haben wir erwieſen, daß die reine Luft aus denen, der Sonne unter Waſſer ausgeſetzten, Blaͤttern ein Theil von der im Waſſer vorhandenen fixen Luft ſei, und daß ſie mit der Menge der in dieſem Waſſer aufge⸗ loͤſten fixen Luft beſtaͤndig in Verhaͤltniß ſtehe.

3) Pflanzen, die in gemeiner Luft unter Glocken er⸗ zogen und darunter mit ihr eingeſperrt worden, vermin⸗ dern dieſe Luft waͤhrend des erſten Tages, welches der Zeitraum iſt, da die Pflanzen darin lebhaft vegeti⸗ ren, nicht um eine Groͤße, die ſich, nur von weitem, mit jener Quantitaͤt Luft vergleichen ließe, welche dieſe Blaͤtter, unter gemeinem Waſſer an der Sonne ſtehend, auszuſtoßen pflegen: wenn man ſogar von dieſer Vermin⸗ derung der unter der Glocke eingeſperrten Luft die durch den Niederſchlag der fixen Luft bewirkte Verminderung abzieht; ſo wird alsdann die durch das Verſchlucken der Pflanze verminderte Menge, nicht der Haͤlfte der Menge von Luft gleich ſeyn, welche die Blaͤtter der Pflanze blos durchs Ausdruͤcken wuͤrden ausſtoßen koͤnnen. Hieraus ſcheint mir deutlich zu folgen, daß dieſe erhaltene Luft keine von der unter der Glocke vorhandenen und durch die Pflanze, als wie durch ein Sieb durchgegangenen, Luft ſei, ſondern eine in der Pflanze enthaltene Luftart und das Produkt der Zerſetzung der ſixen uft, welche ſelbſt ein von der atmoſphaͤriſchen ganz abweichendes Produkt iſt, das blos durch die Verbindung der reinen Luft aus den Pflanzen mit den phlogiſtiſirten Materien der Atmo⸗ ſphaͤre entſtanden iſt.

4) Die Luft aus Pflanzen, die in phlogiſtiſirter Luft erzogen worden, iſt reiner, als die atmoſphaͤriſche, wenn die

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