Teil eines Werkes 
Dritter Theil (1785)
Entstehung
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Vom Einfluſſe des Sonnenlichts ꝛc. 199

der Aufloͤſungen, deren Grundlage in allen drei Natur⸗ reichen die namliche bleibt, werde aufdecken koͤnnen.

Allem dieſen ungeachtet, gebe ich meine Gedanken fuͤr weiter nichts, als Hypotheſe aus. Erlaubt man mir aber, ihre Wahrſcheinlichkeit ſtufenweiſe zu verſtaͤrken; ſo muß ich ſagen, daß ich ſie fuͤr ausnehmend wahrſchein⸗ lich halte, und daß ich ihre Wahrheit darzuthun hoffe, wenn ich von der Beſchaffenheit der Luftgattungen und den Produkten aus ihnen, handeln werde.

7. Iſt die dephlogiſtiſirte Luft, welche die Pflan⸗ zen abſondern, blos eine Wirkung der Reinigung der atmoſphaͤriſchen Luft, die in der Pflan⸗ ze cirkulirt hat?

Die Vorſtellung mehrerer Naturforſcher, die da glauben, die Pflanzen ſaugen die atmoſphaͤriſche Luft ein, eignen ſich den in ihr vorhandenen phlogiſtiſirten Theil zu, und ſtoßen den dephlogiſtiſirten durch die Loͤcherchen ihrer Blaͤtter aus, laͤßt ſich gar nicht als moͤglich denken. Daß es hierbei gleichguͤltig ſei, ob die Luft durch die Blaͤtter oder durch die Wurzeln in die Pflanze komme, verſteht ſich ohnehin. Dieſer Meinung beizutreten, halten mich folgende Gruͤnde ab.

1) Alle in meiner erſten Abhandlung beſchriebene

Verſuche verſtatten mir nicht, ihr Glauben beizumeſſen, da ſie alle darauf hinauslaufen, daß ſie zeigen, daß die Blaͤtter die fixe Luft nur allein, entweder aus dem Waſ⸗ ſer, in das man ſie legt, oder aus der Feuchtigkeit der Atmoſphare, welche ſie einſaugen, in ſich ziehen.

2) Die gemeine Luft enthaͤlt nur ein Viertel von der Luſt, welche der aͤhnelt, der wir den Namen dephlogi⸗ ſtiſirte Luft beilegen, weil ſie in dieſem Verhaͤltniſſe

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