Hogiſiſtte deckungen, des Wein⸗ ſtat dieſer
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Vom Einfluſſe des Sonnenlichts ꝛc. 193
athmen, ich ſetze noch hinzu, aus den faulenden Koͤrpern mit dem zum Einathmen kauglichen Theile der atmoſphaͤ⸗ riſchen Luft. Ließe ſich nach dem, was ich in meiner er⸗ ſten Abhandlung geſagt, nicht vermuthen, daß dieſer zum Einathmen taugliche Theil unſrer Atmoſphaͤre großen Theils das Werk der Vegetation ſei, die vermittelſt der Pahß eine groͤßere Menge reiner Luft liefert, als ſich mit dem Brennbaren der Atmoſphaͤre zu Erzeugung der fixen Luft verbindet?
Man kann hier eine abgekuͤrzte Geſchichte der verſchie⸗ denen Modiſikationen finden, welche die ſire Luft der At⸗ moſphaͤre von der Vegetation erleidet. Sie durchdringt dem atmoſphaͤriſchen Waſſer, in dem ſie aufgeloͤſt iſt,
ie Blaͤtter der Peflanzon⸗ ſie wird durch das Licht zer⸗ de ihr phlogiſtiſirter Theil, mit dem phlogiſtiſirten Thei⸗ le des Lichts verbunden, ſetzt ſich in den Maſchen der Pflanze an, waͤhrend daß die dephlogiſtiſirte Luft die Blaͤs⸗ chen des Zellgewebes aufblaͤßt. Auf ſolche Weiſe wird die Pflanze genaͤhrt, die Luft gereinigt und der ſaure Theil dieſer Luft,— vielleicht ſogar die reine kuft, die ſich mit dem Brennbaren verbindet,— erzeugt die ſchleimig zu⸗ ckerartige Materie, die nach Beſchaffenheit der Pflanze verſchieden iſt. Anfangs iſt ſie herbe, aber die Gaͤhrung und das uͤberfluͤßige Brennbare,— welches die mit dem Lichte verbundene fixe uft hergibt,— verſuͤßen ſie ſehr, und zwar theils im Stengel, theils in den Fruͤchten. Alsdann befindet ſie ſich in dem Zuſtande, wo ſie durch die Salpeterſaͤure aus allen Theilen der Pflanze heraus⸗ gezogen werden kann, und alles Saure, was ſie bei ſich fuhrt, wird in die Seiſe, die ſich erzeugt, eingewickelt. Wirkt die Waͤrme auf dieſen Koͤrper, ſo erfolgt eine Zer⸗ ſetzung ſeiner Grundtheile, die reine Luft der Saͤure geht davon, verbindet ſich mit dem Brennbaren und erzeugt die ſixe Luft, welche der Zucker bei einem gewiſſen Grade der Waͤrme ſo reichlich gibt. Der andre Theil dieſer
Senebier 3. Th. N ſchlei ·


