194 Achtzehnte Abhandlung.
ſchleimig⸗zuckerartigen Materie, der mit dem erdig iſt, ſchlägt ſich als Weinſtein nicders Waͤrme gibt Eſſig, der ſich ganz in fire
Endlich will ich hier, als ein allgemeines und ſehr wichtiges Reſultat viel er Ver rſuche, die ich neuerlich unter⸗ nonmen, anfuͤhren, daß ich mit Huͤlfe aller der uͤbrigen Saͤuren machen kann, daß die Pfanzen eine eben ſo große Menge depylogiſtiſirte Luft ausſtoßen muͤſſen, als mitteiſt der Firen Luft, wie ich im ſor genden 4ten Theile bei Be⸗ ſchreibung der merkwuͤrdigen Verſuche, die ich dieſerwe⸗ gen angeſtellt, erweiſen werde.
ollte es nicht ganz wahrſcheinlich ſcheinen: daß en enthaltene Luft das Produkt der 1
n ausgearbeitet werde, und daß ſie das Reſultat des Einfluſſes ſei, den die Organen der Pflanzen, auf die— im atmoſphariſchen Waſſer auf⸗ geloͤſte, von den Blaͤttern verſchluckte und mit dem Lichte verbundene— fire uft beweiſen?
2) Sonach ſcheint mir auch wahrſcheinlich, daß alle
durch die Vegetation in lebhaft wachſend—n Pfian nzen ent⸗ bundene Luft, eine reine und beſſere ei, als die atmo⸗ ſphäͤriſche; dies iſt es wenigſtens, was den Zuſtand der Reinigkeit der Luft, welche die Sonne aus denen ihrer Wirkung unter Waſſer ausgeſetzten Blaͤttern heraus⸗ lockt, beweiſt.
3) Die Luſt, welche ſich in allen gruͤnen Theilen der Vegetabilien, in ihren Blumenblaͤttern, im Holze und teinigen im Koͤrper, als wie in den Stengeln, den Zwie 3 In befindet, iſt auch eine Luft, die zum wenigſten eben ſo gut, als die atmoſphariſche iſt. Vielleicht hat dieſe— einmahl erzeugte— reine luft, deren Nutzen in dieſen Behälmiſſen undekannt iſt, durch ihr Verweilen darin an


