Vom Einfluſſe des Sonnenlichts ꝛc. 187
in mene ihren, zur Aufloͤſung wohlausgeſonnenen, Bemuͤhungen
die Schwierigkeiten nur noch vermehrt haben. Van ühung e Helmont, Boyle und Du Hamel forſchten dem nach, Vrunde was die Pflanzen durch ihre Wurzeln aus der Erde zie⸗ un üt hen. Sie fanden, daß einige Unzen Erde zur Ausbil⸗ d in d dung und Erhaltung eines Baums, der 200 Pfund wog, iefre uſ hinreichend waren. Woher kommt alſo dieſe ſchwere ndchel vo Maſſe? Die Erde, in der ſie ſich gebildet hatte, in der Cnnund ſie aufgewachſen war, hatte doch nur einige Unzen von Trrunnd ihrem Gewichte verloren. Sie war mit deſtillirtem Waſ⸗ nen titi ſer begoſſen worden, und hatte auch mit der aͤußern zuft nuß mmj keine Gemeinſchaft gehabt. Die Pflanze muß alſo dieſe ſc guſer feſten Nahrungsmittel, die in ihr Weſen uͤbergegangen ndet ſind, ſonſt woher empfangen haben. Doch was noch ſt, dea mehr iſt, man erzieht in bloßem Waſſer kleine Baͤume, s Doyplte die darin ſehr groß wachſen, ob ſie gleich nur ſehr wenig rcluckn, Erde darin finden. Sollte wohl das bloße oder mit ei⸗ Horzteil, nem ſchwachen Bodenſatze, den es mit ſich fuͤhrt, verbun⸗ uß, ganz dene Waſſer vermoͤgend ſeyn, dieſe Stengel, dieſe Zwei⸗
ge, dieſes Holz, das wir alle Jahre ſich entwickeln ſehen,
7 zu bilden? Ich kann mirs nicht vorſtellen, und glaube
ſule der nicht, daß es ſonſt jemand gibt, der ſichs vorſtellt oder bexitſe der's glaubt.
ſch auch hen ſdin Erwaͤgt man aber, daß die Pflanzen in der Luft wach⸗ ndett ihre ſen, daß die Blaͤtter die Feuchtigkeit aus der Atmoſphaͤre ne ſe ni⸗ mit der fixen Luſt, welche darin aufgeloͤſt iſt, einſaugen, maii und und daß das licht ſich in ihnen mit dieſer Feuchtigkeit und ce die g⸗ mit allen, im Zellgewebe der Blaͤtter und der Rinde be⸗ indem ſe findlichen, Grundtheilen verbindet: ſo wird man hier die unktr de Elemente der Pflanzen antreffen. Man weiß, daß die iſe nide⸗ fire Luft, mit den Daͤmpfen des fluͤchtigen Laugenſalzes verbunden, einen weißen Dampf erzeugt, der zu Kryſtal⸗ lns len anſchießt; man weiß, daß die naͤmliche ſixe Luft ſich hene mit den Laugenſalzen neutraliſirt und mit ihnen Mittel⸗ Vrunn 3 ſalze hervorbringt. Hier haben wir alſo die Luftgattung, d 5 welche


