Teil eines Werkes 
Dritter Theil (1785)
Entstehung
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14 Siebende Abhandlung.

Die untere Oberflaͤche der Blaͤtter, welche die holzi⸗ gere iſt, ſcheint dieſes Aufloͤſungsmittel weniger als die obere anzugreifen, ſo wie ſie auch ihre Farbe laͤnger an der Luft zu behalten ſcheint, als die obere. Tunkt man gleich nur einen Theil vom Blatte in den Weingeiſt, ſo geht gleichwohl das ganze Blatt aus dem Gruͤnen ins Schwarz⸗ braune und zuletzt ins Weiße uͤber.

3. Von der Wirkung des Waſſers auf die Blaͤtter.

Legt man ein gruͤnes Blatt ins Waſſer; ſo nimt man nach einigen Tagen wahr, daß die gruͤne Materie ſich ge⸗ gen die Rippen draͤngt und daß auf dem Blatte eine Men⸗ ge Flecken zum Vorſchein kommen, deren mit der daͤnge der Zeit der Maceration mehr werden. Das Gruͤn des Blatts vergilbt ein wenig, die kleinen Veraͤſtungen, wel⸗ che im Waſſer aufgeloͤſt worden, verſchwinden und das Gruͤn bildet einzele Punkte, bis der ausziehbare Theil, aus dem die Rippen und das Oberhaͤutchen vorzuͤglich zu⸗ ſammengeſetzt ſind, die gruͤne Materie, als eine dem An⸗ ſchein nach unorganiſirte Maſſe, fallen laſſen.

Legt man Blaͤtter, aus denen der Weingeiſt den gruͤ⸗ nen Theil ausgezogen hat, ins Waſſer; ſo nimt man wahr, daß die Faͤcherchen, worin die faͤrbende Materie ſich befand, ſich von dem ſie durchdringenden Waſſer aufblaͤhen. Hierauf loͤſt ſich der holzige Theil nach und nach auf und wird zu einer gallertartigen Maſſe, die im⸗ mer mehr in Faͤulniß geht. Es ſcheint wohl, daß der gruͤne Theil den ausziehbaren Theil vor der Faulnis ſchuͤtzt, ſo lange er mit ihm verbunden bleibt.

14. Von der Wirkung des mit Vitriolſaͤure geſchwaͤngerten Waſſers. Blaͤtter, die man in ein mit Vitriolſaͤure geſchwaͤn⸗

gertes Waſſer legt, werden mit Roſtflecken beſaͤtt. Das Gruͤn

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