Teil eines Werkes 
Dritter Theil (1785)
Entstehung
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Vom Einfluſſe des Sonnenlichts ic. 13

z eben Der Hr. Abt Spalanzani belehrt uns in ſeinen be⸗ gzieht, wundernswuͤrdigen Unterſuchungen uͤber die Verdauung, kungen daß der Magen einiger pflanzenſreſſenden Thiere gruͤn ſei. Blät⸗ Sollte dieſe gruͤne Farbe nicht durch die Aufloͤſung der

gruͤnen Materie der Pflanzen hervorgebracht werden?

Zum wenigſten hat es den Anſchein, daß dieſe es allein s und ſei, welche naͤhrt: auch iſt dieſe gruͤne Materie das einzi⸗ 1 ge, was Inſekten, die ſich in den Blaͤttern aufhalten, freſſen, wohin unter andern die merkwuͤrdigen Raupen, anſtat die man Minirraupen nennt, gehoͤren. Dieſe zerglie⸗ dern die Blaͤtter vollkommen, indem ſie den gruͤnen Theil

ie lei⸗ me ganz ausfreſſen, ihr Koch ſieht auch dunkelgruͤn*) aus. nels, Man bemerkt auch oft im Auswurfe der Thiere den un⸗ trgel. verdauten holzigen Theil der Pflanzen. So findet man z. B. von dem gemeinen, ziemlich unverdaulichen, folglich gzogen, ſchlecht naͤhrenden, Sallat alle die groben Struͤnke und ögleich groben Rippen im Auswurfe, der mit ein Reſultat ſeiner ch im Verdauung iſt, ganz wieder: mit dem Weißkohl verhaͤlt doch, ſichs eben ſo. Endlich iſt ja auch bekannt, daß fette, 6 oder laugen⸗ oder ſeifenartige Koͤrper zu Aufloͤſung dieſer

gruͤnen Materie beitragen. Mit Butter fettgemachte

Bruͤhe, worin man Spinat kochen laͤßt, wird ziemlich

außer gruͤn, dagegen Waſſer, worin man Spinat kochen laſſen, kaum gefaͤrbt wird.

12. Von der Wirkung des Weingeiſts auf

1 AA en zun die Blaͤtter. eil ihre zerwei⸗ Gruͤne Blaͤtter, in Weingeiſt gelegt, werden gelb, maͤhlig dann braun und endlich weiß, wenn ſie nichts Aufloͤsba⸗ hieren, res weiter enthalten. nd den Die en die*) Hr. Paſt. Goͤtze ſagt aber in ſeiner Geſch. der Minirwuͤrmer behaͤlt und in ſeinen mikroſk. Beob. einer vierzehnf. Minirraupe an der im 4aten u. zten St. des Naturf. daß er ſchwarz ſei.

Ueberſ. Der