2856 faulte. Der später entstandene Keim er-
langte dieselbe Höhe und blieb dann wäh-
rend 5 Wochen unverändert. Das Glas
wurde unter Wasser geöffnet, welches mit
Vehemenz in dasselbe: stürzte und dadurch
eine Verminderung des Luftvolumens an-
zeigte. Die Luft hatte einen fürchterlich
hepatischen Geruch, ohne entzündlich zu seyn.— Der entwickelte Keim schien ganz
gesund zu seyn, aber er faulte nach 4 Ta- gen in. der Luft.
Ehe ich das Glas öffnete, war auf ei- ner sehr empfindlichen Waage keine Ge- wichtsveränderung zu bemerken.
ß) Denselben Versuch wiederholte ich am Ende März’s mit Sonnenblumensaamen, welche in zwei zusammengekitteten Gläsern ebenfalls in Schwefelblumen keimten. Den ısten Mai ı815 öffnete ich die Gläser und fand darin ebenfalls zwei entwickelte Rei- me, welche zwar ein frisches Ansehen hat- ten, aber an der Luft nicht fortwuchsen.
Wasser, womit ich die Schwefeiblumen übergofs, löste Schwefelsäure daraus auf, die sich folglich gebildet hatte.
„) Am ıoten März 1815 setzte ich drei
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