Druckschrift 
Über die Ernaehrung der Pflanzen im Allgemeinen und den Ursprung der Pottasche und anderer Salze in ihnen insbesondere : Mit Hinsicht auf einige für die Arzneikunde wichtige Folgerungen : Eine von der Königl. Holländischen Gesellschaft der Wissenschaften gekrönte Preisschrift / Von J. F. Iohn, der Arzneigelahrtheit Doctor, Professor der Chemie, Assessor der Grossherzogl. Weimarschen Gesellschaft für die gesamte Mineralogie und Mitgliede mehrerer gelehrten Gesellschaften
Entstehung
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Aetzstein. Liısav bereitete es aus: vielen thierischen und vegetabilischen Theilen®). Grauer erhielt es 1654 durch das Verpuf- fen des Salpeters. Boyır überzeugte sich 1667, dafs zwischen dem sogenannten feuer- festen Salpeter, dem Weinsteinsalz und dem Ralı aus den Hölzern kein wesent- licher Unterschied vorhanden sey. Hırrve scheint zuerst ı7ı12 auf den Unterschied des Kalı und Natrum aufmerksam gemacht zu haben, welches Brack 1755 bewies.

Als die Chemie anfıng, sich mehr und mehr zu entwickeln, und man über die Er- scheinungen nachdachte, entstand auch bald die Frage: ob das Alkali der Asche ein Produkt des Feuers sey, oder ob es sich ın den Pflanzen schon gebildet befinde. Nichts konnte auch wol natürlicher seyn, als diese Frage, da die Asche der Pflan- zen ganz andere Eigenschaften, z. B. auf das Geschmacksorgan u. s. w., äufsert, als die frischen oder getrockneten Pflanzen,

und da man selbst durch Auslaugen mit

#) Alchemia. Frankf. 1597. p. 370.

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