und Pflanzenkoͤrper entſtanden iſt, unterſcheidet ſich kon— ſtant durch ſeinen Geruch bei der Verbrennung. Der von Thieren verbreitet den Geruch von verbrannten Federn oder ſonſt von thieriſchen Koͤrpern; der von Pflanzen hinge⸗ gen den Geruch von verbrannten Vegetabilien. Der Unter⸗ ſchied beider Geruͤche iſt zu auffallend, als daß man den einen mit dem andern verwechſeln koͤnnte, und daher ſind dieſe beiden Hauptarten von Humus leicht zu unterſcheiden.
Der oxydulirte Humus laͤßt ſich durch ſeine Aufloͤs— lichkeit in deſtillitem Waſſer ſo wie der oxydirte, durch ſeine Nichtaufloͤslichkeit in demſelben, wohl aber durch die Aufloͤslichkeit in Kalilauge und durch ſeine Nichtreac⸗ tion auf das Lackmuspapier, von jedem andern unterſchei⸗ den.
Der ſaure Humus reagirt mehr oder weniger ſtark auf das Lackmuspapier, je nachdem das quantitative Verhaͤltniß der freien Saͤure in ihm iſt; der milde oxy— dulirte und oxydirte dahingegen reagirt auch nicht im mindeſten.
Der verkohlte Humus giebt ſich durch ſein ſchwar— zes, oft etwas glaͤnzendes, der Pflanzenkohle aͤhnliches Anſehen und durch ſeine Unaufloͤslichkeit im Waſſer und in Kalilauge zu erkennen.
Die verſchiedenen Arten von Pflanzenhumus nach den verſchiedenen Pflanzen von denen ſie abſtammen, laſſen ſich auch vielleicht nach der mehr oder minder tief nuͤancirten ſchwarzen Farbe erkennen, da es wahrſchein— lich iſt, daß der Kohlenſtoffgehalt der Pflanzen waͤhrend ihrer Vegetation, mit dem ihres Humus im Verhaͤltniß ſteht, und da bei dem Humus weder Eiſen- noch Man⸗ gan⸗Oxyd, als Urſache der mehr oder weniger ſchwarzen Farbe angenommen werden kann.
Auch fuͤr dieſen Gegenſtand iſt der Zeitraum, ſeit


