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Orygens verſchiedenartig werden(von welchen ſchon wei⸗ ter vorne geſagt worden iſt) zu beruͤckſichtigen, werde ich hier von derjenigen Verſchiedenheit des Humus ſprechen, welche in der Individualitaͤt der organiſchen Koͤrper, aus welchen er gebildet wurde, begruͤndet iſt.
Da der Humus nur aus denjenigen Beſtandtheilen der organiſchen Koͤrper und ihrer Auswuͤrfe beſtehen kann, welche nicht durch die Verweſung vernichtet werden koͤn⸗ nen; ſo muß auch der ſpecifiſche Unterſchied dieſer Be⸗ ſtandtheile in verſchiedenen organiſchen Koͤrpern einen Unterſchied in ſeinen Reſten nach der Verweſung, d. h. in dem aus ihnen entſtandenen Humus begruͤnden. An— derer Natur muß daher der Humus von Thieren, an- ders der von Pflanzen, anders der von ihren Koͤrpern, anders der von ihren Auswuͤrfen ſeyn. Dieſer Unter⸗ ſchied iſt dann auch begruͤndet, wenn ſelbſt waͤhrend der Verweſung durch die gasfoͤrmigen und fluͤchtigen Stoffe fixe Koͤrper erzeugt werden ſollten. Aber nicht nur die beiden großen Familien organiſirter Koͤrper, Thiere und Pflanzen, ſondern ſelbſt die Individuen derſelben bilden beſondere Arten des Humus. Die Vorliebe der Inſekten mit welcher ſie den Humus der einen oder der andern Pflanze, die Auswuͤrfe des einen oder des andern Thie- res zu ihrem Aufenthalte waͤhlen, ſcheint in der ſpecifi— ſchen Verſchiedenheit des Humus zu liegen. So z. B. liebt der Hornſchroͤter(Lucanus Cervus) vorzuͤglich den Humus von Eichen zu ſeinem Aufenthalte, und nur un⸗ gern lebt er in dem anderer Baͤume, daher auch ſein Bei— ſammenſein in bedeutender Anzahl in Eichenwaͤldern. Der Roßkäaͤfer(Scarabaeus stercorarius) liebt den noch nicht vollkommenen Humus des Pferdemiſtes, und der Miſtkaͤfer (Scarabaeus ſimetarius) liebt vorzuͤglich den von Kuh⸗ miſt. Aber noch mehr als dieſe leiſen Deutungen und
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