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den hierauf unter Glocken geſtellt und mit Queckſilber geſperrt. Nach Verlauf von zwei Tagen war das Queck— ſilber in der mit Sand plus Humus gefuͤllten am hoͤch⸗ ſten, in der mit Thon plus Humus gefuͤllten weniger, und in der mit Humus und Kalk angefuͤllten faſt gar nicht geſtiegen. Da mir dieſe Erſcheinungen, meiner Meinung nach, zu paradox mit den Erfahrungen des großen, und von mir ſo ſehr verehrten Alex. von Hum— bold waren, uͤberdem die Glocken zu weite Oeffnungen hatten, als daß ſie mich am Ende des Verſuchs eine ge— naue Unterſuchung der Gasarten haͤtten erwarten laſſen koͤnnen, ſo nahm ich das Ganze auseinander und ſtellte einen zweiten Verſuch auf folgende Art an. Ich nahm drei Arzeneiglaͤſer, jedes von ein und zwanzig Kubiczoll Gehalt, machte die Gemenge wie oben und befeuchtete jedes derſelben, doch aber nur ſo, daß ſie ſich zuſammen ballen ließen. Ich brachte dieſe Gemenge in die Muͤn⸗ dungen der Glaͤſer und ſperrte alle drei mit Queckſilber. Nach Verlauf von einigen Tagen ſtieg das Queckfilber in allen drei Glaͤſern, und am Ende der vierten Woche fand ich ein auffallendes Gradverhaͤltniß zwiſchen der Hohe des Queckſilbers und der waſſerhaltenden Kraft der in den Glaͤſern befindlichen Erdgemenge. Ich nahm ſie auseinander und unterſuchte die Gasart, wo ich in allen drei Glaͤſern eine bedeutende Menge von Kohlenſaͤure an⸗ traf. Da mich dieſe Erſcheinung auch jetzt wieder uͤber⸗ raſchte, und die fruͤhere Beobachtung des Queckſilberſteigens uͤber dem Gemenge mit Humus und Sand mir jetzt um ſo auffallender wurde; die Bemerkung des Alex. v. Hum— bold, daß die Erden trocken nicht wirkten, ſo wie die von Hermbſtaͤdt zu jener Abhandlung des Alex. v. Humbold gemachte Notiz hinzeigen,(ſ. Archiv fuͤr Agrikulturchemie. B. I. H. I. S. 151) mir aber auffiel, und mir ferner die


