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wirkt, daß er, wie ich ſagen moͤchte, als eine hoͤhere po⸗ tenzirte der Goͤttlichkeit naͤhere und unſerer ſinnlichen An— ſchauung fernere Electricitaͤt anzuſehen ſey. Auch die Le⸗ bensthaͤtigkeit der Vegetation ſelbſt, muß in dieſem Ge⸗ maͤhlde der ewigen Wechſelwirkung und Thaͤtigkeit der Weltſtoffe nicht vergeſſen werden. Sie erzeugt Oxygen um Kohlenſaͤure aus andern Medien zu bilden, und giebt Oxygen her, um die Kohlenſaͤure zu erhalten.
Bracconot fand Bleioxyd in welches er Pflanzen⸗ ſaamen geſaͤet hatte, reducirt.(Journal fuͤr Chemie von Gehlen. B. 9. S. 1837). Ja ſelbſt der werdende Hu⸗ mus wirkt auf den, ſchon ſeiner Vollkommenheit naͤher gelangten, durch das bei ſeiner Verweſung ſich erzeugende Ammonium. So ſehen wir die zu ihrer relativen Ver⸗ nichtung ſchreitenden Koͤrper, als Mittel den ſchon voͤl— lig relativ Vernichteten zu ihrer Wiedergeburt behuͤlflich ſeyn.
Wie wirken aber die mit dem Humus im Contact ſtehenden Grunderden? Eine Frage, die fuͤr die Wiſſen⸗ ſchaft des Ackerbaues in unendlich mannigfaltigen Bezie⸗ hungen von der groͤßten Wichtigkeit iſt. Alex. von Hum⸗ bold hat durch ſeine Abhandlung uͤber die Abſorbtion des Sauerſtoffes, vermittelſt der Erden, hierin die Bahn ge⸗ brochen, ſich aber, wie nachfolgende Verſuche darthun, geirret.
Ich wog drei gleiche Quantitaͤten Humus vom Aes- culus Hippocastanum ab, und mengte die eine der— ſelben mit kohlenſaurem Kalk(geriebener Krede), die an⸗ dere mit Thon, die dritte mit vollkommen reinem Fluß⸗ ſande. Dieſe drei Gemenge feuchtete ich mit gleich vie⸗ lem deſtillirten Waſſer an. Der Thon nebſt dem Kalk ver⸗ ſchluckten das Waſſer ſehr bald, uͤber dem Sande aber blieb das Waſſer in liquider Form. Die drei Gemenge wur⸗


