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immer mehr Kohle als in den Pflanzen ſelbſt. So z. B. erhielt er aus 100 Theilen ausgetrockneten Fichtenblaͤttern (Pinus Abies) 24,5, von 100 Theilen des aus dieſen Blaͤttern entſtandenen Humus, aber 52,5 Kohle, alſo aus letzteren 28 Theile mehr.
Mit Recht iſt daher der Humus auch als eine mo⸗ dificirte Pflanzenkohle von mehreren Naturforſchern ſchon betrachtet worden, und er kann auch, wie ich zeigen werde, gleich der Pflanzenkohle mit dem Oxygene Ver- bindungen eingehen, und in gewiſſen quantitativen Ver⸗ haͤltniſſen mit demſelben, ſo auch mit dem Azot und dem Lichte, ſogar im Waſſer aufloͤslich gemacht werden. Doch hiervon weiter unten.
Welche naͤhere Beſtandtheile werden in jedem Humus mit Zu⸗ verſicht anerkannt?
Die naͤheren Beſtandtheile des Humus, welche ich durch meine eigenen Verſuche erhalten habe, ſind: A. Faſer; noch nicht vollkommen zerſetzter organi⸗ ſcher Theil. 5 a. Extractivſtoff, oder oxydulirter Humus. B. Milder Humus Ab. Oxydirter Humus. Le. Verkohlter Humus. a. Extractivſtoff. C. Saurer Humus. b. Oxydirter Humus. c. Verkohlter Humus. Die Analyſe geſchah mit Humus aus einem hohlen Baume der Roßkaſtanie(Aesculus Hyppocastanum), auf den von Hermbſtaͤdt vorgeſchlagenen aber modificir⸗ ten naſſem Wege.(Magazin der Geſellſchaft naturfor⸗ ſchender Freunde in Berlin. 5ter Jahrgang. 2tes Quartal. S. 124). Es bedarf wohl keines Wortes mehr, welche Art der Un⸗


