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Wenn bey der Kinnbacke zur Ader gelaſſen wird, ſo muß man vorſichtig ſeyn, damit die Speichelgänge nicht verletzt werden.
§. 641. 1
Außer dieſen ſchon beſchriebenen Krankheiten, gibt es noch viele andere ſehr bedeutende Zufälle; da das Schaf wegen minderer Thätigkeit ſeiner Lebensorgane mehr als andere Thiere den äußern Einflüſſen ausge⸗ ſetzt iſt.
Man kann oft dieſen Krankheiten, welche nicht ſel⸗ ten durch Indigestionen oder Verkältung herrühren, durch ein abführendes Mittel, einen Einguß von eini⸗ gen Löffel voll Leinöhl, oder durch ein erweichendes oder ſtärkendes Klyſtier abhelfen, und dadurch der Entwicke⸗ lung größerer Krankheiten zuvorkommen. Überhaupt wird man vielen Übeln vorkommen, wenn man das Vieh vor Erkältungen, langem anhaltenden Nebel oder Regenwetter, insbeſondere aber vor ſumpfigen Ausdün⸗ ſtungen hütet, ſolches nicht hungern oder durſten läßt; und überhaupt bey feuchter Witterung bittere Kräuter unter dem Salz füttert.
§. 642.
Sind anſteckende Krankheiten eingeriſſen, ſo iſt es nicht genug Räucherungen von Wachbolderbeeren, Eſſig dc. und hauptſächlich von gereinigtem Saliter zu machen; ſondern man muß vor allem den Dung aus den Stallungen ſchaffen, Thore und Fenſter öffnen, 9 h 2


