456 inwendig in einem Hinterſchenkel, ein kleines ſpaniſches Fliegenpflaſter von der Größe eines 20 Kreutzerſtückes, welches aus 1 Lth. ſpaniſchem Fliegenpflaſter und 8 Lth. Leinöhl beſteht, und zu einer Zugſalbe wohl gemiſcht wird, anwenden.
Fangen die Schafe wieder an zu freſſen, ſo gibt man ihnen im Winter gelbe Rüben oder Erdäpfel und Gerſtenſchrot, und im Sommer friſches Gras zur Nah— rung, welches ſie kühlet.
Das beſte Mittel aber iſt, ſobald die Pockenkrank⸗ heit unter der Heerde ausbricht, alle nicht davon ergrif⸗ fenen Thiere zu impfen.
§. 516. Üüber die Vortheile der Schafblatterinocu⸗ lation und die Methode ſie auszuüben, von Herrn Dr. Peſſina,(aus den ökonomiſchen Neuigkeiten, Jahrgang 1811 Nr. 47.
Die künſtlich durch die Inoculation der eigentli⸗ chen Schafblattermaterie bewirkte Blatterkrankheit, iſt nach den darüber gemachten Erfahrungen ſtets ſo gelind und gutartig, daß ſie von 100 Inoculirten nicht ein Mahl einem Stücke das Leben koſtet.
Die natürliche Blatterkrankheit dagegen, wenn ſie auch in der beſten Jahreszeit und ohne alle Bösar⸗ tigkeit unter den Schafen einreißt, läuft ſelten ſo un— ſchädlich ab, daß nicht wenigſtrns 10 vom 100 ihre Opfer werden, welches bey einer großen Heerde von edler Zucht doch immer einen nahmhaften Verluſt ver⸗ urſacht, oft iſt ſie aber ſo todtlich, daß ſie auch die Hälf⸗
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