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heftigſten Grade der Krankheit durch ſorgfältige Ver⸗ pflegung und Anwendung dienlicher Mittel viel aus⸗ richten kann, allein die Symptome der Krankheit än⸗ dern ſich oft ſo ſchnell, daß es eine außerordentliche, bey der Menge von Kranken nicht mögliche Aufmerkſam⸗ keit, nebſt ſehr genauer Kenntniß der Krankheit, der Mittel dagegen und für jedes kranke Individuum eine beſondere Behandlung erfordern würde, die jedem ein⸗ zelnen dienlichen Mittel anzuwenden. Ich will alſo nur zur allgemeinen Behandlung dieſer Krankheit über⸗ gehen.
Denen mit Blattern wirklich befallenen Schafen ge⸗ be man Folgendes:
Camph: Sp: vin: irror: et mucilag: gum: nim: subait: Sulphat: Potass: Unc: jj
Bi
Oxim: simpl: Unc: j v.
M: d: u: S:
Jedem Stück drey Mahl des Tages zwey Eßlöf⸗ fel voll.
Für die übrige nicht blatternde Heerde, wird, ſo⸗ bald man die Blattern bemerkt, folgende Lecke täglich gegeben:
Salz 4 Pf., Antimonii Crudi 1 Pf., und Wach⸗ holderbeer 2 Pf., wodurch die fernere Ausbreitung die⸗ ſer Krankheit ſehr oft verhindert werden kann.
Die kranken Thiere müſſen von den geſunden ab⸗ geſondert, ſo lüftig und kühl wie nur immer möglich gehalten werden, ja ſelbſt im Winter in einer Tempe⸗
ntur, wer ſo viel mög pber ſtark g hnen Galz auf, ſo viel nit gutem tiolöhl zu ge Kron angen en ſieoft ge pollen, oder Duentchen? huen davon! Die un efindliche J Wunde mit Auch p Thieen ind mit eſſigſer mer Milh von einer, Kochſalz m der zweyte ſtatt dieſer werge, we wurzel bere At Hauptzug
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