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erſte 3, 4 Täge dauert, hervorgekommen, laſſen jene Zufälle nach, werden die Thiere wieder munterer und bekommen wieder Freßluſt, ſo ſind die Blattern gut⸗ artig; werden dieſe aber blau oder ſchwärzlich, geben ſie eine dünne ſtinkende Materie, ſo ſind ſie bösartig und äußerſt gefährlich. Kommen die Blaſen nicht ganz vollkommen heraus, oder treten ſie plötzlich zurück, dann ſind ſie meiſtens tödtlich. In der dritten Periode wer⸗
den die Blattern nach der Ordnung wie ſie ausgebro⸗ chen waren, zuerſt an der Spitze und dann durchaus
weiß, und füllen ſich mit flüſſigem Euter. Sind die
Blattern nicht häufig und ſtehen ſie einzeln, ſo äußert das kranke Thier nur mehr wenig unangenehme Em⸗ pfindung von dem Reitze auf der Haut.
Dieſe Periode dauert bey gutartigen Blattern nicht über 4 Tage, und man kann alsdann die Krankheit als überſtanden anſehen. Sind aber die Blattern bös⸗ artig, dann gehen ſie in die vierte oder Abtrocknungs⸗ Periode über. Ihre Symptome ſind ſtärker, der Aus⸗ bruch unvollkommen, die Puſteln fallen zuſammen, trocknen ab, und werden ſchwarz ohne Euter zu ent⸗ halten, ein dicker Schleim fließt aus Naſe und Mund, der Kopf der Thiere ſchwillt, die Augen ſchwären zu, das Athemhohlen wird ſchwer und rächelnd. Wenn dieſe Zufälle heftig ſind, ſo kommen die Thiere ſelten, oder im glücklichſten Falle doch nur nach langem Leiden durch, und büßen ſehr oft ihre Augen ein, oder andere Theile des Körpers bleiben beſchädigt.
Es unterliegt keinem Zweifel, daß man auch im


