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innere Einrichtung erfordern, als Schweineſtaͤlle ꝛc. 17
und die Saͤuen allein, herausgelaſſen und abgefuͤttert werden. Liegen nun die Sau⸗
kothen um dem Futterplatze herum, ſo koͤnnen die Troͤge fuͤglich nicht anders als in
der Mitte deſſelben ſtehen, und muͤſſen deren ſo viele vorhanden ſeyn, daß die Thiere, ohne ſich draͤngen zu duͤrfen, vor denſelben ſtehen und freſſen koͤnnen. Aus dieſem Grunde muß bei wenigen Saukothen um einen Futterplatz, letzterer die Groͤße der Saukothen zuſammen genommen enthalten, bei vielen Saukothen hingegen braucht derſelbe allenfalls nur fuͤr jede Saukothe 30 Quadratfuß gerechnet, im Ganzen groß zu ſeyn.
Anm. In England werden die Schweine gewoͤhnlich in den Hof gelaſſen, um gefuͤttert zu werden. Von andern iſt vorgeſchlagen worden, anſtatt der vorgedachten Futtertennen, einzelne ſe⸗ parirte Futterhoͤfe vor den Schweineſtaͤllen anzulegen, welchem Vorſchlage auch Herr Man⸗ ger in ſeiner oͤkonomiſchen Baupiſſenſchaft beipflichtet. Die mehreſte Erfahrung ſcheint aber fuͤr die Futtertennen zu ſeyn, welche auch zu jeder Jahreszeit und Witterung mit
gleicher Bequemlichkeit benutzt werden koͤnnen.
Zur Einrichtung großer Schweineſtaͤlle gehoͤrt auch eine beſondere Kuͤche, welche zugleich die Futterkammer iſt. In dieſer Kuͤche muͤſſen die Stampftroͤge ſtehen, und ein oder mehrere eingemauerte Keſſel angelegt ſeyn. Kann man unter oder neben der Kuͤche auch noch einen gewoͤlbten Keller, zur Aufbewahrung der zum Schweinefutter beſtimmten Gewaͤchſe, anbringen, ſo giebt dies noch mehrere Bequemlichkeit. Eine ſolche Kuͤche muß entweder ganz nahe beim Schweineſtall, oder beſſer in dem Stallge⸗ baͤude ſelbſt befindlich ſeyn, und aus folgenden Urſachen mit den Saukothen und uͤbri⸗ gen Schweineſtaͤllen vermittelſt bequemer Gaͤnge in Verbindung ſtehen. Sobald naͤhm⸗ lich eine Sau ihre Ferkel geworfen hat, muß derſelben von Kleie und Schrot, oder von grobem Mehle ein milchwarmes Getraͤnk, oder Oehlkuchen mit Waſſer, vollauf, taͤglich 3 bis 4Ʒ Mahl, und zwar 4 Wochen lang, verabreicht werden, damit ſie den Ferkeln genugſame Milch geben kann. Nach 4 Wochen giebt man der Mutter, da⸗ mit ſich die Milch verringere, etwas geringeres Futter, auch Gras oder Klee, und gewoͤhnt die Ferkel ſelbſt zum Freſſen an, indem man die Sau allein in den Hof laͤßt, und waͤhrend der Zeit den Jungen entweder Mehlgetraͤnke, oder mit der Zeit etwas Schrot von Gerſte, oder Hafer, oder Koͤrner von Gerſte oder Hafer,*) welche aber vorher gekocht und wieder kalt geworden ſeyn muͤſſen, oder aber am beſten, ſauere Milch mit etwas gekochten Koͤrnern, auf der Futtertenne verabreicht.
*) Den jungen Ferkeln viel Koͤrnerfutter gleich Anfangs zu geben, hat den Nachtheil, daß ſie leicht den boͤſen Grind, oder einen aͤhnlichen Ausſchlag bekommen.
Wenn die Ferkel nach 5 bis 6 Wochen abgeſetzt werden, dann muß man mit der vorgedachten Fuͤtterung noch einige Wochen fortfahren, und ſie nach und nach erſt auf
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