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innere Einrichtung erfordern, als Federvieh⸗Staͤlleꝛcc. 11
„einer jeden Stallung auf die Erde faͤllt, alle Dage dreimahl hervorgeholt, und der „Platz ſauber gekehrt werden kann. Endlich muß ſich in dieſer Stube eine, von ſtar⸗ „ken Brettern zuſammen gefuͤgte Tafel befinden, 3 Fuß lang, 4 Fuß breit, worauf „das Futter zubereitet, und die abgeſchlachteten Stuͤcke gereinigt werden koͤnnen.“
Anm. Es moͤchte wohl zweckmaͤßiger ſeyn, anſtatt einer ſo großen und tiefen Stube, lieber zwei
kleinere, mit einem gemeinſchaftlichen Ofen in der Scheidewand, anzulegen, welche zuſammen dieſelbe Groͤße enthielten, und zugleich noch mehrere Wandflaͤchen gewaͤhrten.
„Nebenher wird noch eine geraͤumige Kammer erfordert, die etliche große Kaſten „mit Deckeln erhaͤlt, in welchen beſtaͤndig einige Centner gemahlner Hirſe vorraͤthig „gehalten, auch einige Faͤßchen Butter geſtellt werden koͤnnen. Hiernaͤchſt muß in „dieſer Kammer ein hoher, breiter Schrank mit etlichen 40 eiſernen Haken befindlich „ſeyn, an welchen das abgeſchlachtete und rein geputzte Gefluͤgel ſo lange, bis alles ab⸗ „geliefert wird, gehangen und gegen Fliegen und Ungeziefer mit Gazeleinewandsthuͤ⸗ „ren geſichert werden kann.“
„Ein geraͤumiger Hof fuͤr einige hundert Stuͤck Gefluͤgel zur Zuzucht, nebſt den „Zuchtſtaͤllen an deſſen Seiten, und einem Waſſer in der Mitte fuͤr die Gaͤnſe und „Enten, ein Getreideboden fuͤr etwa 20 bis 30 Wiſpel Gerſte ꝛc. ſind dazu gleichfalls „noͤthig.“ ꝛc.
Die oben gedachten Einſtallungen fuͤr das Maſtgefluͤgel werden laͤngs an den Waͤnden der Maſtſtuben nach Fig. 145 von Brettern erbauet, und zwar iſt jede Zelle von unten, von oben, von beiden Seiten und von hinten mit einer Brettwand ver⸗ ſehen. Nur die vordere Seite der Zelle bleibt ganz offen, und jedes Stuͤck Vieh wird nur mit einem Stocke, welcher oben und unten vor der Mitte der Zelle in Loͤchern feſt ſteckt, eingeſperrt. Um ſo viel, als zur Anbringung des Lochs, worin der gedach⸗ te Stock ſteckt, erforderlich iſt, muß alſo das obere Brett jeder Zelle von den Sei— tenbrettern vorſtehen; und auf demſelben wird zugleich vor jeder daruͤber belegenen Zel⸗ le ein Trinktrog von glaſurter Toͤpferwaare oder von ausgepichtem Holze, 6 Zoll lang, 2 Zoll breit, 13½ Zoll tief, befeſtigt, oder verſenkt eingelaſſen. Hinten in jeder Zelle fehlt ein Stuͤck vom Fußboden⸗Brette, oder vielmehr es ſteht ſolches von dem hintern Wandbrette um 3 bis 4 Zoll zuruͤck, durch welche Luͤcke jedes Stuͤck miſten kann, und damit der Miſt von jeder Zelle auf den Fußboden der Stube falle, ſind die Zellenrei⸗ hen uͤber einander nach hinten zuruͤck gebauet.
Fuͤr Kapaunen und Maſthuͤner wird eine jede Zelle 9 bis 10 Zoll breit und hoch, und etwa 16 bis 13 Zoll lang gemacht. Fuͤr Puten und Gaͤnſe muͤſſen ſie verhaͤlt⸗ nißmaͤßig groͤßer, doch immer nur ſo groß ſeyn, daß das Thier ſich nicht darin um⸗ B 2


