Teil eines Werkes 
3,1 (1811) Anweisung zur landwirthschaftlichen Baukunst : mit illuminirten Kupfern ; Theil 1, Abth. 1
Entstehung
Einzelbild herunterladen

aude,

für wtt

von Ver⸗ en die ſo ten Thelle nen Theil

eſchritbe⸗ nmer das gegen den bewaͤnde ꝛren au⸗

an den maſſid, il ſolche Grund

iſen die §. 123. von der emauert iich auf ke nur icht zu

ndern,

2 Fuß abgegl⸗ und auf

ohl die hobeln ruße,

Furdas er dies

welche Balkendecken und Bodenraum erf., als Schaſſtaͤllec. 261

Was die Form und Conſtruction des Daches, der Eindeckung, der Thuͤren und Thorwege ꝛc. betrifft; ſo beziehe ich mich auf das, was daruͤber ſchon vorher und in den erſten beiden Theilen dieſes Werks geſagt worden, und ich bemerke nur noch, daß bei Gebaͤuden dieſer Art, wenn gleich die Umfaſſungsmauern maſſiv ſind, dennoch der Erſparung wegen keine gemauerten Geſimſe gemacht werden, ſondern die im zweiten Theile Fig. 19 A B Cgezeigte Vorrichtung mit den Balkenkoͤpfen Behufs der Traufe gewoͤhnlich angewendet wird.

In einem Schafſtalle von der in Fig. 138 A angegebenen Loͤnge muß wenigſtens eine Treppe in der Mitte vorhanden ſeyn, um nach dem Boden gelangen zu koͤnnen. Der obere Theil der Treppe wird feſt mit Brettern bekleidet, mit einer verſchloſſenen Thuͤre und mit Futterſtufen verſehen, damit weder das Heu vom Boden entwendet werden, noch die Duͤnſte auf dieſem Wege ſich dem Rauhfutter mittheilen koͤnnen. Die Treppe wird zunaͤchſt der mittlern Durchfahrt angelegt, doch ſo, daß letztere da⸗ durch nicht behindert wird. Neben dieſer Treppe wird gewoͤhnlich ein Haͤngeboden von einer ſolchen Groͤße angebracht, daß im Winter die, auf dem Felde gebrauchten Horden und im Sommer auch wohl die Krippen und Raufen aus dem Stalle daſelbſt aufbewahrt werden, imgleichen, daß ein oder mehrere Knechte darauf ſchlafen koͤnnen. Dieſes Haͤngegeſtell muß, um auf dem Erdboden des Stalles keinen Raum wegzuneh⸗ men, nicht von unten unterſtuͤtzt, ſondern nur von den Balken herunter durch Haͤnge⸗ ſaͤulen getragen werden. Ferner kann, um auf den Haͤngeboden kommen zu koͤnnen, die Treppe, wie in Fig. A gezeichnet iſt, gebrochen ſeyn, und zwar die untere Rampe derſelben ſo viele Stufen erhalten, als fuͤr die Hoͤhe des Haͤngegeſtelles kkih von der Erde an noͤthig ſind. Die Hoͤhe des Haͤngegeſtelles von der Erde hinauf wird wegen der Anhaͤufung des Miſtes wenigſtens 5 Fuß betragen muͤſſen.

Außer dem, was bereits in dieſem und in den erſten beiden Baͤnden dieſes Hand⸗ buchs uͤber den Bau maſſiver Umfaſſungsmauern geſagt worden, iſt hier noch folgen⸗ des zu bemerken.

Bei der, in Fig. 138 angenommenen Groͤße eines Schafſtalles, wuͤrden die Fronten und Giebel wenigſtens zwei gebrannte Mauerſteine, von Feldſteinen, ſo wie von Piſé zwei Fuß, und von Lehmpatzen oder Luftſteinen zwei und einen halben Stein ſtark, angenommen werden muͤſſen. In Betreff der Conſtruction der Giebel im Dache zeige ich auf das, was daruͤber bei den Scheunen§. 53 angefuͤhrt worden.

Weil die Lehmmauern von dem, im Stalle ſich anhaͤufenden Miſte nach und nach erweicht werden wuͤrden; ſo muß die durchaus von Feld⸗oder gebrannten Stei⸗ nen gemauerte Plinte, außerhalb gemeſſen, wenigſtens 3 ½ Fuß hoch, und nachdem ſol⸗