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welche Balkendecken und Bodenraum erf., als Schafſtaͤlle c. 255
Anm. Laut einer, im tooten Stuͤck des Reichsanzeigers vom Jahr 18ot enthaltenen Nach⸗ richt, hat der Herr Herzog von Holſtein⸗Beck dieſe Raufe auch der Leipziger Oekono⸗ miſchen Soeietaͤt zur Beurtheilung vorgelegt.
Der Mechanismus dieſer Vorrichtung beſteht in folgendem. Die Raufe abe Fig. A, welche in ihrer triangularen Form an allen drei Ecken zuſammen befeſtigt iſt, iſt bei a mit eiſernen Baͤndern an die Wandſtiele geheftet, um vermittelſt dieſer Baͤn⸗ der in die Hoͤhe gehoben und in die Stellung Fig. B gebracht werden zu koͤnnen. Die Seiten ab und bo beſtehen aus hoͤlzernen Sproſſen, welche wiederum in der Seite ab nur 12 Zoll, und in der Seite bo wenigſtens 4 Zoll aus einander ſtehen; ac ſind ebenfalls weitlaͤufig angebrachte, eiſerne oder hoͤlzerne Staͤbe, welche nur dazu dienen, die dreieckige Form der Raufe zu erhalten.
In Fig. A iſt df ein Brett, welches bei d gleichfalls mit eiſernen Baͤndern an die Wandſtiele befeſtigt iſt, um ſolches in die Lage df Fig. B ahfſchlagen, und einſtwei⸗ len mit dem Vorreiber e in der aufrechten Stellung erhalten zu koͤnnen.
Um die Raufe abo einſtweilen in der Stellung Fig. B aufgehoben zu halten, kann bei g in dem Frontſtiel ein Haken g befeſtigt ſeyn, an welchem ſolche vermittelſt der Kette gb gehalten wird.
Das Verfahren beim Gebrauch beſteht darin. Wenn der Schaͤfer das Heu in die Raufe legen will, ſo ſteht ſie in der Stellung Fig. A; das Brett df wird in die Hoͤhe geſchlagen, und wenn das Heu in der Raufe iſt, ſo wird das Brett wieder her⸗ unter gelegt. Die Schafe freſſen dann durch die Raufenſproſſen be, wobei der Vor⸗ theil erhalten werden ſoll, daß ihnen die Raufe nicht ſo, wie die ſchraͤge ſtehenden Raufen uͤber den Koͤpfen haͤngt. Aber ich bemerke beilaͤufig, daß, wenn einige Scha⸗ fe ſich quer vor die Raufe ſtellen, es den, hinter ihnen ſtehenden eher, als bei der vo⸗ rigen Raufe moͤglich iſt, das Heu zu erreichen, und ſich ſo dennoch die Wolle zu ver⸗ derben.
Das Brett df auf der Raufe dient lediglich dazu, damit die Schafe, wenn ſie auf die Raufe ſpringen, ſich nicht beſchaͤdigen koͤnnen.
Haben die Schafe das Heu aus der Raufe verzehrt, dann wird ſie in die Stel⸗ lung Fig. B gezogen, worauf dann auch noch das Geſaͤme aus der Krippe verzehrt werden kann.
Dieſe Krippen koͤnnen gleichfalls in beliebiger Laͤnge angefertigt werden. Die Laͤngen der Raufen aber richten ſich darnach, daß ſie noch bequem gehandhabt werden koͤnnen.
Wenn laͤngs im Stalle Stiele aufgeſtellt werden, ſo laſſen ſich dieſe letztern Raufen auch doppelt an ſolche anbringen, welches ich aber, ſo wie uͤberhaupt die


