äud 2 4 welche Balkendecken und Bodenraum erf., als Magazine ꝛc. 229
b di Anm. Da man, um das Salz zu verſchiffen, ſolches in Faͤſſer packen muß, ſo iſt auch bei großen olce von Salz⸗Magazinen auf einen Raum fuͤr eine Boͤttcherei vebſ Gelaß fuͤr Stabholz und Bandſtoͤcke 3 Ruͤckſicht zu nehmen. be ochſ§. 113. tn, ͦmit Um Waaren, welche vom Froſte leiden wuͤrden, in dergleichen Magazin⸗Ge⸗ Conſtruetion ich unn baͤuden ſicher aufzubewahren, werden nach gewoͤhnlicher Art uͤberwoͤlbte Souterrains eines Mage, t daat⸗ angelegt. Da indeß die Localitaͤt nicht immer erlaubt, die Souterrains gehoͤrig tief in dun⸗ Gucen uführen, die Erde zu legen, anderntheils auch der Transport der Waaren hinunter und hinauf gegen das Ge⸗ ume auf zuweilen viele Umſtaͤnde erfordert; ſo hat man bereits den Verſuch gemacht, gewoͤhn⸗ ſhhra dehen liche Remiſen uͤber der Erde, nach Fig. 126, mit doppelten Außenwaͤnden, welche ſollen. hie Be⸗ letztere durch einen ſchmalen Luftraum von einander getrennt ſind, zu dieſem Behuf zu u erbauen. Man geht naͤhmlich hierbei von dem phyſikaliſchen Grundſatze aus, daß die ila de Luft der ſchlechteſte Waͤrmeleiter ſey, und fuͤhrt die doppelten Fenſter zum Beweiſe er nacht fuͤr dieſen Satz an, welche naͤhmlich nicht wegen des zweifachen Glaſes, ſondern we⸗ dna gen der, zwiſchen beiden Fenſtern befindlichen Luftſchicht ſo warm halten. Soll aber 4 une dieſe Luftſchicht die verlangte Wirkung leiſten, ſo muß ſie auch nicht in beſtaͤndiger Be— gevic(hz ruͤhrung mit der Atmoſphaͤre ſtehen, ſondern gewiſſermaßen eingeſperrt ſeyn. Werden nun die Fenſter und Thuͤren zweifach gemacht, und zugleich der Luft⸗ der un⸗ raum zwiſchen letztern von dem Luftraum zwiſchen den Mauern abgeſondert, um ſo kon⸗ uͤberall eine moͤglichſt ruhig ſtehende Luft, nicht aber eine Zugluft innerhalb dieſer Boden Raͤume zu erhalten; ſo ſoll ein ſolches Gebaͤude den Froſt und die Hitze gleich einem bellgt guten Keller von dem innern Raume abhalten.
Anm. Der Kaufmann, Herr Muhl in Danzige hat ein Gebaͤnde in dieſer Art erbauen laſſen, venn, wovon ich in Fig. 126 einen Entwurf beifuͤge, und iſt mit dem Erfolge ſehr zufrieden.
ken in Im Grnndriſſe A und im Proofil B ſind die erwaͤhnten Luftraͤume innerhalb der toder Mauern angegeben. Um jedem der beiden iſolirten Theile einer ſolchen Mauer die zu ihrem lothrechten Stande noͤthige Steifigkeit zu geben, und dennoch moͤglichſt an deren
nmen. uin. Staͤrke zu erſparen, iſt der Luftraum in einem Zickzack in der Mauer angelegt, wo⸗
durch jede Haͤlfte der Mauer pfeilerweiſe verſtaͤrkt wird. Eine ſolche, doppelte Fronte a i iſt z. B. uͤberhaupt 2 ½ Fuß ſtark, und der Luftraum darin iſt 6 Zoll breit; die zur Au⸗ e, ßenflaͤche gehoͤrige Mauer iſt an ihrer ſchwaͤchſten Stelle 1 Fuß, und die zur innern ver⸗ Flaͤche gehoͤrige Mauer iſt an ihren ſchwaͤchſten Stellen 6 Zoll ſtark; jede derſelben dem hat dann aber noch, 6 Zoll in einander wechſelſeitig vorſpringende Pfeiler. Wo die nder Mauerſteine nicht dieſe Staͤrke geben, da muͤſſen ſolche nach den vorhandenen Stein⸗
laͤngen und Breiten abgeaͤndert werden.


