dde,
Stein
ur ei⸗ ef der t gera⸗ Giebel en Ge⸗ ten die dlende⸗ nd in zuͤge
Lan⸗
aͤhm⸗ nüͤſſen ration uf ge⸗ glatte en iſ,
rerer
venn hne
üve der ein. ſichen ſin aar⸗ rau⸗
eckt
den, ates erlich
welche Balkendecken und Bodenraum erf., als Magazine ꝛc. 221
wurden, ſo wollte man auch die großen Platten nicht in kleinere zerſchneiden. Durch die, zwi⸗ ſchen den Schalbrettern befindlichen Zwiſchenweiten(welche weislich deshalb gelaſſen worden waren, damit man, bei entſtehender Schadhaftigkeit des Kupferdachs in der Folge, die ſchad⸗ hafte Stelle leichter und beſſer entdecken koͤnne) konnte nun die Zugluft aus dem oberſten Stock⸗ werke gegen die Kupferplatten hindurch dringen, und da dieſe Platten wegen ihrer Groͤße hier⸗ durch zu heftig vom Winde in Bewegung geſetzt und beſchaͤdigt wurden, ſo war man genoͤthigt, Vorkehrungen zu treffen, wodurch die Kupferplatten in mehrern Punkten an die Schalbretter ge⸗ heftet wurden. Der Herausgeber.
In einigen Schriften uͤber Baukunſt werden die Gipseſtriche als die beſten Fuß— boͤden in Getreide⸗Magazinen geſchildert. Die Verfertigung derſelben iſt bereits im zweiten Theile§. 106. beſchrieben worden, und wenn ſie auf die daſelbſt angegebene Art gut angefertigt werden; ſo iſt gar nicht zu laͤugnen, daß ſie, als Fußboͤden an und fuͤr ſich betrachtet, recht gut ſind. Aber wie ich bei der angefuͤhrten Stelle be⸗ reits erwaͤhnt habe, ſo erfordern ſie einen geſtackten oder ordentlichen Windelboden, und belaſten daher das Gebaͤude ſehr; daher man ſich lieber der Bretterboͤden ganz oh⸗ ne Ausſtackung bedient.
Zu den Bretterboͤden in Magazinen muͤſſen die trockenſten und nicht mit ausfal— lenden Aeſten verſehenen Bretter gewaͤhlt werden, weil, wenn ſie nicht recht trocken ſind, die durchſtreichende Luft ſie nachtrocknet, dadurch die Fugen oͤffnet, und das Getreide dann durchfaͤllt. Gehobelt brauchen ſie nicht zu ſeyn.
Die Fugen von unten zwiſchen den Balken mit Leiſten zu benageln, kann eher ſchaͤdlich als nuͤtzlich werden, wenn naͤhmlich das Korn in den Fugen ſtecken bleibt, da⸗ ſelbſt multrig wird, und ſich ſo dem uͤbrigen Getreide mittheilt. Oben auf die Fugen Leiſten zu nageln, waͤre daher bei nachgetrockneten Brettern das beſte, wenn es nur nicht das Umſchippen behinderte.
Das beſte bleibt daher, die moͤglichſt trockenſten Bretter zu waͤhlen, ſolche gut und tief zu ſpuͤnden, nahe beim Spunde, und, wenn die Bretter ſehr breit ſind, au⸗ ßerdem noch in der Mitte, folglich dann drei Mahl zu nageln, und, wenn ſolche hier— naͤchſt dennoch nachgetrocknet ſind, ſie wieder aufzunehmen und zuſammen zu ſchieben.
Da eine gewoͤhnliche ganze Spuͤndung ſehr leicht abſpringt, indem jeder Theil derſelben bei 1½ Zoll ſtarkern Brettern nur etwa 1 Zoll ſtark verbleibt, und dennoch die Spuͤndung nicht viel mehr, als hoͤchſtens ½ Zoll tief gemacht werden kann; ſo iſt die ſo genannte halbe Spuͤndung Fig. 124 gewiſſermaßen beſſer, da ſolche v3 bis 1 Zoll tief unter einander greift, und jeder Theil die halbe Dicke des Bretts erhaͤlt. Hier⸗ bei muͤſſen aber die Naͤgel nicht in der Mitte der Spuͤndung, ſondern dicht darneben in a und b vorgebohrt und eingeſchlagen, auch wohl, wenn die Bretter ſehr breit ſind, nochmahls in der Mitte genagelt werden.


