Einleitung.„
Hau⸗ trie, haben, muͤſſen dieſerhalb gehoͤrig verſtaͤrkt, oder bei nicht angemeſſener unſt Staͤrke niedriger ſeyn, oder es muß dem Ausweichen durch eiſerne oder hoͤl⸗ zerne Anker vorgebeugt, auch f) bei hoͤlzernen Gebaͤuden zu den aͤuſſern Theilen, das beſte Holz gewaͤhlt und aupt⸗ die Schwellen hoch genug und wenigſtens ein und einen halben Fuß uͤber htung der Erde gelegt werden, wobei das Fundament zuerſt angefertiget und 1 abgeglichen werden muß, um die Schwellen darauf zu ſtrecken. die 8 Bei allen horizontalliegenden Hoͤlzern muß auf die leichte Biegſamkeit und rboſt 1 Zerbrechlichkeit des Holzes gedacht, und dergleichen Hoͤlzer, ſo nahe als ligen ddie Erfahrung es lehret, unterſtuͤtzt, oder andere Vorrichtungen ange⸗ edas bracht werden, um dem Biegen und Zerbrechen zuvorzukommen. unde- Die moͤglichſt vollkommne Verbindung aller Theile zu dem Ganzen geter eines Gebaͤudes, iſt nicht allein wegen des Widerſtandes gegen den Druck 40 2 oder das Schieben der eigenen Theile des Gebaͤudes, oder der hineinzubrin⸗ ſon genden Belaſtungen nothwendig, ſondern es muß auch auf den Angriff der Ge⸗ aͤuſſern Kraͤfte, als heftiger Sturmwinde, welchen die freiſtehende Land⸗ lche gebaͤude vorzuͤglich ausgeſetzt ſind, auf die Laſt des auf die Daͤcher fallen⸗ den Schnees, auch zuweilen auf Eriühlütrerungen durch ſchwere Fuhrwerke d den gerechnet werden. auch h) Hiernaͤchſt gereicht es vorzuͤglich zur Dauerbaftigkeit der Gebaͤude, wenn man zur rechten Jahreszeit bauet, d. i. im Fruͤhjahr, Sommer und dem ebin, erſten Theil des Herbſtes. gute. Wohingegen ein ſpaͤtes und uͤbereiltes Bauen hoͤchſt nachtheilig iſt; es werk i*ſt leicht begreiflich, daß nichts als Faͤulniß und Stockung entſtehen kann, rn es wenn die naſſen und feuchten Waͤnde ſogleich mit Kalk uͤbertragen, und die arauf naſſen Windelboden mit Brettern und Deckenputz bekleidet werden, ſo daß die Luft keinen Zugang findet. Ich erinnere hiebei, daß ſelbſt bei einem der⸗ nicht uͤbereilten Bau, die Waͤnde ſich dennoch anfaͤnglich, vielleicht um t auf ein unmerkliches ſetzen koͤnnen, daß daher einige Nachbeſſerungen an dem ſtarke Abputz in den erſten Jahren noͤthig ſeyn duͤrften. Eben ſo werden die neuen t wer⸗ Ziegeldaͤcher anfaͤnglich nicht ſo dichte ſeyn, als ſie es in der Folge werden, wenn ſich erſt Staub und Graͤſer in die Fugen geſetzt haben. Dies ſind wöͤlbe, ſelbſt bei dem vorſichtigſten Bauen, unvermeidliche Umſtaͤnde, aus welchen leiden man nicht, wie es oft geſchieher, auf die ſchlechte Beſchaffenheit des Baues haben, ſchlieſſen muß.
B


