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trocknete Saft durch bloßes Waſchen ſich nicht gehoͤrlg herausbringen laͤßt. Das mit Zuckerſaft geſchwaͤngerte Waſſer, worin ein ſolches Tuch ausgekocht worden iſt, kann in der Brennerei mit bedeutendem Vortheil ange⸗ wendet werden. Schuͤttet man die Maſſe hoͤher als 3 Zoll hoch auf, ſo bleibt, ohnerachtet des ſtarken Drucks des gegen 80 Cntr. ſchweren marmornen Cy⸗ linders(weil ſelbiger zur Schonung der Zeit unauf⸗ haltſam ſeinen, obgleich langſamen, Gang fortſetzen muß, und alſo jeden Theil der Maſſe nur ſehr kurze Zeit druͤckt) zu viel Saft in dem untern Thelle der Maſſe ſitzen, welcher alsdann fuͤr den Zuckergewinn verloren geht.
Hierbet iſt nun allerdings erforderlich, daß die Roll⸗ preſſe ſo viel Raum in ihrer Laͤnge erhalte, als ſolche in Raͤckſicht des in der Werkſtatt befindlichen Raumes nur immer erhalten kann: damit ohnerachtet des niedri⸗ gen Aufſetzens der Maſſe dennoch eine dedeutende Quan⸗ titaͤt auf einmal aufgebracht werden kann. Auf die hieſige Rollpreſſe können in der hier angegebenen Hoͤhe gegen 5 Cntr. auf einmal aufgebracht werden. Die Bahn bieſer Preſſe iſt, ſo weit ſelbige mit Roſten belegt werden kann, volle 34 Fuß lang. Auch iſt genau dar⸗ auf zu ſehen, daß die Maſſe durch die ganze Bahn moͤg⸗ lichſt gleich vertheilt werde; und da es nothwendig iſt, daß dieſe Maſſe, nachdem der Cylinder einmal daruͤber weggerollt worden, ehe er das zweltemal daruͤber geht, vorher wohl umgeruͤhrt werde, welches Aufruͤhren auch fuͤr den dritten und letzten Gang des Cylinders wieder⸗ holt werden kann; ſo hat man wohl Achtung zu geben, daß diejenigen, welche die Preſſe bedienen, die Haͤnde


