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Die Runkelrüben-Zucker-Fabrikation : In ökonomischer und staatswirthschaftlicher Hinsicht / praktisch dargestellt vom Freyherrn von Koppy auf Krayn in Schlesien
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17 ulcht ſchonen, und uͤberhaupt den Fleiß bel dͤleſer Arbelt nicht ſparen. In Anſehung des Saftes, welcher an beiden Enden der Preßbahn, aus der unter der Preß⸗ bahn befindlichen Ninne in die untergeſetzten Wannen laͤuft, iſt wegen der kalten Klaͤre durchaus zweckmaͤßig, daß, nach jedesmaligem Ausleeren der Wannen, der in die irdenen Toͤpfe zum kalten Klaͤren gebrachte Saft ſogleich das ihm erforderliche Maaß von Schwe⸗ felſaͤure erhalte; indem mich die Erfahrung gelehret, daß, wenn bet ſpaͤt beendigter Arbelt alle die den Tag hindurch gefuͤllten Toͤpfe erſt nach vollbrachter Arbeit geſaͤuert wurden, und alsdenn den darauf folgenden Morgen, ſo fruͤh als es erforderlich iſt, der Saft in die Klaͤrpfanne, um heiß geklart zu werden, gebracht wird, die Klaͤrung nicht ſo gut und vollkommen von ſtatten gegangen, als wenn der Saft einige Stunden laͤnger mit der erhaltenen Saͤure ſtehen konnte. Auch ſcheint dieſes in der Natur der Sache zu liegen, weil die Schwefelſaͤure dem Safte deshalb zugeſetzt wird, um die in dem Safte befindlichen Nebenſtoffe aufzuld⸗ ſen, und die demſelben bei der heißen Klaͤre zuzuſetzende Kreide und Milch faͤhig zu machen, dieſe aufgeloͤſete Stoffe an ſich zu ziehen und mit dieſen vereint ſowohl uͤber dem Safte eine dicke zuſammenhaͤngende Haut, als unter demſelben einen dicken Bodenſatz zu formiren. Da nun wahrſcheinlich ein nicht allzukurzer Zeitraum erforderlich iſt, bevor die gaͤnzlich e Aufloͤſung vollendet wird: ſo muß es unausbleiblich ſchaͤdlich ſeyn, wenn der Saͤure zu dem Aufloͤſungsgeſchaͤfte nicht Zeit genug gelaſſen wird,

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