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Faͤule befallen zu werden. Das Trockenlegen hat die beſten Wirkungen zu Verhuͤtung dieſer Krankheit gehabt. Es gereicht ſehr zum Beſten der Landwirthe, ihre Weide nicht zu uͤberſetzen. Dieß iſt eins der beſten Verwahrungs⸗ mittel gegen dieſe Krankheit und vermehrt allezeit den Werth des Erzeugniſſes um vieles.— Es giebt eine Krankheit, welche die Seuche, Darmgicht(sicknéls), heißt, welcher die Jaͤhrlinge hauptſaͤchlich unterworfen ſind; ſie befaͤllt ſie etwa von Martini an bis zum Fruͤhjahr; ſie ſchwellt ſie ſehr auf, und ſie haben Verſtopfung. Jaͤhrlinge, welche Ruͤben zu freſſen bekommen, ſind ihr nicht unter⸗ worfen, weil dieſes Futter ihre Leiber offen erhaͤlt. Es giebt noch eine Krankheit, welche ſehr toͤdtlich iſt, und die wir das Zittern(the louping ill) nennen; es ſcheint eine Art Schlagfluß(Laͤhmung, palsy) zu ſeyn, da ſie den Gebrauch ihrer Glieder verlieren. Dieſe Krankheit herrſcht von Anfang Aprils bis Ende Mais. Jaͤhrlinge ſind ihr am meiſten unterworfen. Es giebt noch viele andere Krankheiten; ſie ſind aber nicht ſo allgemein wie die eben erwaͤhnten.
Das Schmieren der Schafe iſt in dieſem Lande allgemein uͤblich; wir finden nach wiederholten Verſu⸗ chen, daß ſie nicht weiß gehen koͤnnen wie viele Heer⸗ den an der oͤſtlichen Kuͤſte; bleiben ſie weiß, ſo behal⸗ ten ſie ihre Wolle nicht und fangen nicht an zu wachſen. Der große Nutzen des Theers iſt, daß er das Ungeziefer toͤdtet, von welchem die Schafe ſehr geplagt werden. Es iſt noͤthig, die Zwiſchenraͤume enge zu machen; ſind ſie weit, ſo niſtet ſich alles Ungezieſer da ein, wohin das


