Teil eines Werkes 
2: Über Wolle im Allgemeinen und über die Englischen Vließe insbesondere. 2
Entstehung
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immer noch viel lernen. Nur Maͤnner, welche alte Vor⸗ urtheile abſtreifen kͤnnen, und welche Capitale beſitzen, koͤnnen Verbeſſerungen irgend einer Art unternehmen. Wenn Pachthoͤfe ohne Ueberlegung getheilt und beſchnit⸗ ten werden, wird ſich kein unternehmender Mann dazu verſtehen, das Geſchaͤft zu treiben. Ich bin der Mei⸗ nung, daß ein Landeigenthuͤmer, hinſichtlich der Ausdeh⸗ nung der Pachthoͤfe, ſich keine feſten Regeln ſetzen ſollte, und daß es ſein Vortheil ſey, einem Pachter, der ſich in ſeinem Geſchaͤfte auszeichnet, alle Aufmunterung zu geben. Ich bin der Meinung, daß wo die Weide ſich fuͤr eine Zuchtſchaͤferei eignet, deren Erzeugniſ Laͤm⸗ mer und alte Mutterſchafe ſind, dieß das eintraͤglichſte ſey, beſonders wenn die Nachfrage gut iſt; wo Schafe in einem niedrigen Preis ſtehen, verkaufen ſich Hammel verhaͤltnißmaͤßig beſſer, weil man einen ausgedehnteren Markt fuͤr ſie hat. Wir verkaufen unſere Mutterſchafe und Laͤmmer meiſtentheils nach Northumberland und Yorkfhire, und neuerdings wird eine betraͤchtliche Anzahl in Schottland abgeſetzt; Hammel werden hauptſaͤchlich in Yorkſhire und weiter ſuͤdlich verkauft.

Die Krankheiten, welchen die Schafe unterworfen ſind, ſind mancherlei; ich werde nur einige der toͤdtlichſten erwaͤhnen. Die Faͤule(the rot) rafft die meiſten weg. Wir ſchreiben ſie drei Urſachen zu, dem Hunger, naſſer Witterung in den Monaten September und October, und friſch nieder gelegtem Grasland, was Feldfruͤchte getra⸗ gen hat. Wenn wir lange Stuͤrme im Winter haben, und es kein Heu giebt, ſo ſind ſie ſehr geneigt, von der

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