Teil eines Werkes 
[Des ersten Bandes Erstes Stück] (1783)
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wie wir geſehen haben; daß alſo kein Theil davon in pflogiſtiſirte Luft verwandelt wird, die bekannt⸗ lich mit Waſſer unvermiſchbar iſt. Nun wirkt die Salpeterluft eben auf dieſelbe Art auf gemeine Luft, und iſt blos in den Graden verſchieden, folglich war die pflogiſtiſirte Luft, nach ihrer Pflogiſtiſirung in den gewoͤhnlichen Prozeſſen nicht durch dieſe Operation erzeugt, ſondern ſie war vorher vorhanden.

Pflogiſtiſirte Luft beſteht aus fixer Luft, mit Pflogiſton uͤbergeſaͤttigt; ſo wie Schwefel aus fluͤch⸗ tiger Vitriolſaͤure mit Pflogiſton uͤbergeſaͤttigt; und ſo wie ſich Schwefel nicht jedesmal erzeugt,(wenn ſich Vitriolſaͤure mit Pflogiſton verbindet,) ſondern nur fluͤchtige Vitriolſaͤure: ſo bildet ſich auch nicht jedes⸗ mal pflogiſtiſirte Luft, wenn reine Luft ſich mit Pflogiſton verbindet, ſondern vielmehr fixe Luft: Ich ſage übergeſaͤttigt; denn ſie enthaͤlt eine ſolche Menge von Pflogiſton, daß ſie im Waſſer unaufloͤs⸗ bar iſt. Viele Verſuche des Dr. Prieſtley ſetzen dieſe Wahrheit in ein helles Licht. So hat dieſer beruͤhmte Narurforſcher gefunden, daß wenn pflogiſti⸗ ſirte Luſt im Waſſer,(wo die Luft herausgekocht, und deſſen Oberflaͤche der Atmosphaͤre ausgeſezt iſt) geſchuͤttelt wird, daß ſolche in einem hohen Grade gereinigt werde,(eben wie Schwefel durch Rei⸗ bung in Waſſer zerſezt wird;) und wenn ſie denn zwey oder dreymal durch Kalchwaſſer gelaſſen wird, ſo macht ſie ſolches truͤbe(2 Pr. 218.) Hier wird alſo der Ueberfluß von Pflogiſton, wegen ſeiner Zu⸗ ruͤckſtoßung durch das Waſſer, leichtlich von dem

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