Teil eines Werkes 
[Des ersten Bandes Erstes Stück] (1783)
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waͤre, die mit weniger als 3 Theilen eines unbe⸗ kannten Grundſtoffes verbunden ſey? Ich ſage weni⸗ ger als 3 Theile; denn nach der gegenwaͤrtigen Vor⸗ ausſetzung, nahm dieſer unbekannte Grundſtoff das Pflogiſton von der Subſtanz, welche die fixe Luft davon entband, auf; und doch betrug dieſe mit der ganzen Menge von Pflogiſton, welches ſie aufnahm, nur 3 Theile von Hundert. Kann man annehmen,

daß dieſes maͤchtige Verhaͤltniß von fixer Luft, Kalch⸗

waſſer nicht im Geringſten angreiffen wuͤrde, wie be

kanntlich depflogiſtiſirte Luft nicht thut? Kann man

annehmen, daß eine ſolche ungeheure Menge fixer

Luft, in ihrem freyen Zuſtande, voͤllig ungeſchickt

dazu iſt? Zudem iſt dieſer unbekannte Grundſtoff

eigentlich doch nichts als pflogiſtiſirte Luft, mit wel⸗

cher fixe Luft auf keine Art in Verbindung treten

kann; und wenn ihr Pflogiſton abgewaſchen wird,

ſo findet man nicht, daß ſolche von einer wenig ver⸗ dorbenen gemeinen Luft verſchieden ſey. Wir finden

auch, daß dieſe Idee, welche zuerſt von Dr. Prieſt⸗

ley im erſten Anfange ſeiner Unterſuchungen vorge⸗

bracht war, nun von ihm verworfen worden.(Th.

5. S. 3 1.) Und er denkt nun ſehr richtig, daß

gemeine Luft nicht* ihres Umfangs fixe Lutt

enthalte.

Was die Verringerung des koͤrperlichen Umfangs betrift, ſo iſt es gewiß, daß dieſelbe nicht ganz von der Trennung der fixen Luft abhange: denn wenn auch gleich kein Theil der fixen Luft eingeſogen wer⸗ den ſollte; ſo muß doch, da ein Theil der gemeinen

G 5 Luft