Teil eines Werkes 
[Des ersten Bandes Erstes Stück] (1783)
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welche erfordert wurde um das Waſſer dieſe Menge udnd von Saͤure einſchlucken zu laſſen, mich urtheilen ließ, mdan daß die Anziehung nicht ſehr betraͤchtlich ſey, ſo war tar de doch der folgende Verſuch noch uͤberzeugender. Ich ſezte 1440 Gr. dieſes Spiritus 5 Tage hätni der Salzluft aus, da das Thermometer etwas un⸗ funde ter 550 ſtand; er wog ſodann 1562 Gr. folglich in waren 122 Gr. von der Salzluft eingeſchluckt; ſei⸗ 1 ne eigenthuͤmliche Schwere war I, 253, welches ſn di genau*) mit demjenigen üderuinſeimmte, was die füe⸗ Deirhan forderte. Soſg B. Ich habe dieſe Verſuche in ihrem ganzen 6 Unadn nicht wiederholt, weil ſie ſehr ermuͤdend ezu waren; aber ich habe ſie zu verſchiedenenmalen wie⸗ nut der angefangen, ehe ich mit einiger Genauigkeit die Menge der abſorbirten Salzluft beſtimmen konnte; ed⸗ denn wenn alle Luft aus dem ganzen Cylinder abſorbirt ſtune. war, ſo hielt es ſchwer die Bouteillen ſo zu verſtopfen, daß kein Queckſilber hineinfiel; und ich war genoͤthigt, jeden Abend die Cylinder mit Luft zu fuͤllen, damit ſolche nicht, wenn etwa nur eine geringe Menge uͤbrig bliebe, vor den Morgen eingeſchluckt wuͤrde, und dann das Queckſilber nachfolgte. Ich brachte auch die gemeine Luft mit in Anſchlag, da ich deren Zutritt in *) Die Rechnung giebt vielmehr 1, 286 als die ma⸗

thematiſche ſpecifiſche Schwere einer Miſchung von 1440 Gr. Salzgeiſt von 1, 225 ſpecifiſcher Schwere und 122 Gr. Salzſaͤure von 3, 106 ſpeeifiſcher Schwere. Kl.