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ich nach und nach in zwey Cylinder, welche mit ge— meiner Salzluft angefuͤllet waren, die ich aus ge⸗ meinen Kochſalze durch verduͤnntes Vitrioloͤl und Waͤrme in einer pneumatiſchen Vorrichtung mit. Queckſilber erhalten hatte; und dieſen Prozeß er⸗ neuerte ich bis das Waſſer in achtzehn Tagen ohnge⸗ faͤhr 794 Cubiczoll von der Salzluft eingeſogen hatte. Das Thermometer ſtieg in dieſer ganzen Zeit niche uͤber 559, und ſiel nicht unter 500, es moͤchte denn des Nachts geſchehen ſeyn, und das Barometer war zwiſchen 29 und 30 Zoll. Ich fand hierauf dieſes Waſſer, oder vielmehr Salzgeiſt 1920 Gr. ſchwer; das war 520, 1 mehr als vorher. Die abſorbirte Salzluft betrug alſo 20, 1 Gr. Ich unterſuchte ſodann die eigenthuͤmliche Schwere dieſes Salzgeiſtes und fand ſie 1, 225. Sein Verluſt im Waſſer (d. i. das Gewicht eines gleichen Umfangs Waſſers) haͤtte beynahe 1567, 346 Gr. ſeyn muͤſſen; aber er enthielt nur, wie wir geſehen haben, 1399, 9 Gr. Waſſer, alſo dieſes abgezogen von 1567, 346, bleibt uͤbrig 67, 445; daher muß der Verluſt der Salzſaͤure ſeyn 520, 1 Gr. folglich muß die eigenthuͤmliche Schwere der reinen Salzſaͤure, in einem ſo verduͤnneten Zuſtande, als ſie, mit Waſſer
.. 520, 1 verbunden, iſt—— 2 iſ 167,446
deſſen moͤchte man doch noch den Verdacht faſſen, daß die Dichtheit dieſes Salzgeiſtes nicht bloß von der Dichtheit der Salzſaͤure, ſondern auch zum Theil von der Anziehung dieſer Saͤure gegen das Woſſer entſpringen koͤnne: und obgleich die Laͤnge der Zeit,
A 4 welche
= 3, 106 ſeyn. In⸗


