Teil eines Werkes 
Erster Theil (1802)
Entstehung
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frolle einer Tandwirthſchaftlicen Verwaltung ohne

eine, bei den'Domainen nicht ar wendbare'Ynausge-

ſeste, perſönliche Oberaufficht, bei deim Fünſtlichſten Rechnungsweſen,, immer, zund weſche Mittel man auch bei nüäherer'Kenntniß der individuellen Verhälk- niſſe eines' Gutes, und der entdeckten Bernachläßie gungen und Unterſchleife zur künftigen Borbeugung erfinden und in Anwendung ſeßen mag immer wird der Cifindungsgeiſt eines unehrlic<ßen Verwalters ſie zu umgehen wiſſen. Cine auskömmliche Lage des Adminiſtrators kann einigermaaßen hiergegen ſichern; aber ivie viele Fälle giebt es, wo mancherlei kleine häusliche Berlegenheiten auch die geprüfteſte Ehr- lichfeit/ wenigſtens"in Kleinigkeiten, wankend machen Fönnen.

Daß bei der Adminiſtration die herrſchaftliche Caſſe von. guten Jahren und Ereigniſſen allen Gewinn ziehet, und in ſo fern alſo die Admuiſtration wohle feiler äls die Pacht( bei welcher eine Gleichheit der Pachtſumme mit: dem würklic<en Ertrage guter Johre niht denkbar iſt; weil ſonſt kein Pächter be»

ſtehen könnte) genannt werden fann, iſt nicht zu

ſeugnen; aber nict zu gedenfen, daß von der Admi- niſtration aus oben: bemerften Gründen nicht immer der höcmſtmögliche Ertrag zu erwarten ſieher, ſo muß nicht überſehen werden, daß gegenſeitig) die herrſchaft liche Caſſe- auch: jeden Verluſt tragen muß, folglich eins das ondere au!th-bt. Außerdem kann hierbei die Einnahme eines jeden Jahres nie beſtimmt vorherge:

fehen werden, welches in der Staatsverwaltung, bei

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