Teil eines Werkes 
Erster Theil (1802)
Entstehung
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Im Ganzen wird jedes Orts Gewohnheit, da nach localen Umſtänden hier ſtärker, als dort. ge- Durchſc<nitt der Düngeregiſter hierunter die beſte Norm an die Hand geben*). Da der Dünger außer ſeiner Zuführung der fru<tbarmachenden Theile auc als AufloEerungsg» mittel des Bodens würkt, ſo ecſordert der feſte und ſchwere Boden, nac Umſtänden, öfters mehr Düne gung, als, ſelbſt der leichtere. Beim Gtalldünger bes Fömmt man, vom Einſtreuen mit Kiehnnadeln und Laub, den geringſien, von der Einſtreunng mit Stroh und Sc<ilf( Segge) den bejten Dünger.

düngt zu werden pflegt, und der

Außer dem Stalidünger giebt es no< viel meh» rere Düngungsmittel, und eigentlich iſt alles, was der Fäulung unterworfen werden kann, dienlim zur Düngung; wiewohl öfters zu koſtbar,

Haare, Gerberabfälle, faulendes Blut und Fleiſch, Malzſtaub, Hornſpäne, Spühligt und Kehrigt aus den Küchen jind wenigſtens ein nüßlicher Beitrag zum Düngerhaufen.

Aſc<e vom Holze, und ſelbſt vom Torfe, beſon- ders aber die Geifenſieder- Aſche thun gute Ze Getung im naſſen oder ſogenannten ſauern Boden.

Ruß oder Svood iſt beſonders zum IUeberſtreuen der Gaaten, und zur Hemmung allerlei Ungeziefers dienlich.

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*) Alle dieſe, ſo wie die meiſten BIER eichen Säße ſind nicht ſo abſolut fefiſtehend, daß fie nicht Ausnahmen des Weni- gern vder Mehreirn unterworfen jeyn ſollten. Dieſe allge» . meine Bemerkung für die ganze JSolge dieſes Buches.

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