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eigne Erſparniß, Familienerbfall, oder auf ſonſtige rechtsgültige Art erworben haben. Dieſe werden als Privateigenthum betrahtet, ſo lange von dem Erwer- ber, oder deſſen Erben, keine ausdrüElic<e Einverlei- bung zu den Etaafsgütern erfolgt*). Auch wenn der Landesherr, welcher der erſte Erwerber war, über unbewegliche auf oben erwähnte Art erworbene Ga» <hen weder unter Lebendigen, nod von Todeswegen verfügt, werden ſolc<e für einverleibt in die Domai- nen angeſehen**).:
Dieſer Unterſchied zwiſ<en Domainen- und Cha: foullgütern beſiehet demna< an und für ſich geſeßlich, in ſo weit er ni<t durch Willenserflärung, Familien- verfräge oder Hausverfaſſung aufgehoben iſt.
In Anſehung der früheren Zeiten iſt dies im Preußiſchen dur<* ein Cdict vom 13. Auguſt 1713***) geſH<ehen, wodurd) alle bona noviter acquisita für Domainen erklärt werden. In den ſpäter acquirirten Preußiſchen Provinzen hat man aud) einen ſolchen Ünterſchied nimt angenommen, ſondern die bei der Beſisnahme vorgefundene Staats» und landegherrli- de Güter in der Negel durHweg als Domainen be- handelt****).
Daß Chatoullgüfer etwan in einzelnen Fällen von den Cameralbehörden mit verwaltet werden,&ny dect ihre Natur auf keine Weiſe, ſo wenig als dies,
*PA. LR. daſs S8. 13,
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"**) Myl. corp. constit. 4r"Th. usnahmen hiervon ſind mir eben nicht bekannt gewer: den; auch kömmt es hier nicht darauf an.
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