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Georg Vega's, Major beim Kaiserl. Königl. Bombardierkorps, Logarithmisch-trigonometrisches Handbuch : anstatt der kleinen Vlackischen, Wolfischen und andern dergleichen, meist sehr fehlerhaften logarithmisch-trigonometrischen Tafeln für den Mathematikbeflissenen eingerichtet
Entstehung
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Einleitung. XXXIII

4 lds 1 fod ang. 880

31 40 3980 2= 3978) und ſodann log. 3980 log. 3978 zu log. tang. 88

3, 42 53* 40 addiret und von log. cot. 880 53 40 fubtrahiret, um log. tang. 88° 53 42, und auch log. cot. 880 53 42 zu erhalten;

es iſt nämlich log. tang. 880 53' 40= I1.7144882

log. 3980 log. 3078 wegen 2= 2183 addirt folglich log. tang. 880 53 42"= 11.7147065 ferner iſt log. cot. 889 535 400= 8.2855118 log. 3980 10g. 3978 wegen 20= 2183 fubtr. ' folglich log. cot. 880 53 42= 8.2852935 3) Der Gebrauch dieſer mit Tecund., bezeichneten Spalte gründet dropoſi- ſich auf den Satz, daſs die Sinus und Tangenien von ſehr kleinen Win- ... r. 5 2... M ancü⸗ keln mit den dazu gehörigen Winkeln oder Bögen in einer geomuetrilchen, Loruih und folglich ihre Logarithmen in einer arithinetiſchen Proportion ſtehen; 6. nämlich in dem erſten Beiſpiele findet folgende Proportion ſtatt: b ſin. 00 49 200: fin. 00 49 267= 00 49 200: 00 49 26, 4, das iſt ſin. 00 49 20: ſin. 00 49 26= 2960: 2966,

folglich auch log. ſin. 00 49 20= 10g. ſin. 00 49 26

= 1og. 2960= log. 2966

und es iſt log. ſin. 00 49 26= log. ſin. 00 49 200

+ 10g. 2966 log. 2960.

Daſs man eben dieſe Spalte auch für die Logarithmen der Cotangen- atque ten, und auch für die Logarithmen der Tangenten über 88° 41 gebrau- facile chen könne, iſt ſehr leicht einzuſehen, weil die Logarithmen der Cotan- thunis genten mit den neben ſtehenden Logarithmen der Tangenten einerlei Dif- uung. ferenzen haben, da jederzeit log. tang. a+ log. cot. a= 20.0000000 iſt.

Der Gebrauch dieſer erſten mit Tecund. bezeichneten Spalte iſt von 30 4 do bis 10 19 vollkommen verlälſslich, da man zu Ende derſelben in der ta lezten Decimalſtelle der geſuchten Funktion aufs höchſte unm 3 Einheiten ibus fehlen kann; und eben da von 1° 19 angefangen kann man erſt die aus- dhi. geſezten Differenzen ſicher gebrauchen, wenn zu einem gegebenen Win- zann kel die entfprechende Funktion genau zu beſtiminen iſt, weil durch ihren nodo Gebrauch bei einer geſuchten Funktion in der lezten Decimalſtelle nur 1) ein Fehler von höchſtens 3 Einheiten gleich im Anfange bei 1⁰ 19 ein- 19. ſchleichen kann. Auch bei 6° 3, wo die Funktionen nur von Minute zu 4 1 Minute vorkommen, kann bei gegenwärtiger Einrichtung durch den Ge- dr brauch der ausgeſezten Differenzen in der lezten Decimalſtelle einer ge- ntee V ſuchten Funktion nur ein Fehler von höchſtens 3 Einheiten fich ergeben; Potelt und diefes habe ich dadurch erhalten, daſs ich von 60 angeſangen bei den icrum 1 Logarithmen der Sinus und Tangenten die Differenzen für 1 Sekunde aus un dem groſsen trigonometriſchen Canon des Adr. Vlack, Goudä 1633, be- lüniö ſtimmt habe; es ſind nämlich auf der 239ten Seite die zu log. ſin. 60 0; 2 2* log. ſin. 60 1 log. ſin. 60 27.. zugehörigen Diff. 1 nichts anders, log, als log. ſin. 60 0 300 10g. ſin. 60 00 200; log. ſin. 60 1 30 2

Man. Log. E