Teil eines Werkes 
Erster Band (1805)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

20

Der Wilde, der sich einen Pfeil zuspitzt, braucht hier- zu nicht blofs seine Hände, sondern auch ein Mes-| ser, d.i.ein Kapital, welches durch schon an-| gehäufte Arbeit erzeugt wurde, Der kultivirte| Mensch, welcher sich eine Flinte verfertigt, braucht| hierzu kostbare und sehr zusammengesetzte| Maschinen, also ebenfalls ein Kapital. Wesent- lich sind die®e künstlichen Maschinen nicht vom steinernen Messer des Wilden, oder von der am Meeresstrande mit Mühe(Arbeit) aufgesuch- ienund geschärften Muschelschale verschieden; denn das Mehr oder Weniger begründet keinen wesentlichen Unterschied.|

S: 2.4.

Bintheilung Man theilt die Kapitale in Rücksicht era Ihress Miesens ein in persönliche oder

Kunstkapitale, und in Realkapitale||| oder eigentliche Güterkapitale. Unter einem persönlichen oder Kunstkapi- tale, versteht man eine Anhäufung über- flüssiger Arbeit, welche zum Zwecke hat,| einer gewissen Person eine Fertigkeit zu verschalien, welche nun gleichsam die Stel- le des verbrauchten Güterkapitals vertritt. Unter Realkapital versteht man einen jeden andern Vorrath von Gütern, die da- zu bestimmt sind, als Kapital genutzt zu

werden. Man her charge üben: unter| von den mancherley Realkapitalien ennlzch noch tig besonders das Grundkapital, welches 1... VOR einen Vorrath von Produkten überilüssiger her Arbeit bezeichnet, der auf Grund und Bo- ner den in der hacker verwandt worden ist, um die letzteren zur Hervorbringing nützlicher Gü- ent: ter ges ehr zu machen. Ark

De a ra u er