Teil eines Werkes 
8: Achtes und leztes Heft, mit 4 Kupfern
Entstehung
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Roͤhre angebracht, D. D., welche durch den Boden geht und ſich mit dem in der Malzdarre G. G. angebrachten Waͤrmebehaͤlter vereinigt. Von den beiden eiſernen Deckplatten E. E. liegt die eine uͤber der Roͤhre OD. D., und die andere uͤber dem Darrofen F. Der Eingang zur Malzdarre iſt bei H., und nach innen iſt der Fußboden derſelben mit Mauerſteinen oder Klinkern belegt, um der Feuersgefahr vorzubeugen. Die Huͤrden(Darr⸗ bleche), auf welchen das Malz oder das zu doͤrrende Korn gelegt wird, ſind I. I., und an der Roͤhre befindet ſich ein Schieber k., welcher zur Be⸗ ſtimmung der Waͤrme in der Darre dient.

Die Fig. 7 zeigt dieſe Darre der Breite nach im Durchſchnitt, ſo daß man hier die Seitenmauern L. L. erblickt, auf welchen die Blechplat ten mit dem einen Ende ruhen, waͤrend ſie mit dem andern Ende auf dem Balken N. ruhen, welcher mitten durch die Darre geht; und da dieſer Balken etwas hoͤher liegt, als die obere Kante der Seitenmauern, ſo bilden die Huͤrden eine nach beiden Seiten declinirende Flaͤche. Die beiden Rin nen, durch welche das Malz oder Korn von dem Bleche abgelaſſen wird, ſieht man bei M. M. Zu dieſen Figuren paßt der Maaßſtab A.

Aufbewahrung des Korns durch Huͤlfe von circulirender Luft.

Die Fig. 7 zeigt dieſe Einrichtung im Durchſchnitt. A. B. C. D. iſt ein Kaſten von 2 bis 3 Zoll dicken Bohlen; im Boden deſſelben werden 2 Zoll dicke und 3 Zoll breite Leiſten auf die hohe Ecke geſtellt, ſo daß ſie ungefaͤhr 4 bis 5 Zoll von einander ſtehen; ſie ſind mit Loͤchern durchbohrt, damit die durch Huͤlfe des Blaſebalgs eingetriebene Luft ſich durch den ganzen Raum vertheilen kann. Auf dieſe Leiſten wird ein Flecht⸗ werk von Weiden, E. gelegt, und wiederum mit grober Packleinewand be kleidet; und nun der Kaſten mit Saat angefuͤllt, und mit dem dicht in die obere Oeffnung des Kaſtens ſchließenden Deckel verſchloſſen. In dieſen Deckel werden 4 bis 5 Loͤcher angebracht, in welchen die Pfropfen S. S.