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ganz genau paſſen. Unter den Kaſten werden die drei Balken I. I. I. gelegt, welche auf dem Fundamente H. ruhen. Bei C. wird die Roͤhre eines Blaſebalgs eingeſteckt, deſſen Achſe K. auf den beiden Raͤdern L. ruht. Von den beiden Stangen, welche auf der Achſe K. ruhen, und an beiden Seiten laͤngs des Blaſebalgs liegen, erblickt man die eine bei N. N.; dieſe werden hinter dem Blaſebalg durch die Stange P. mit einander ver⸗ bunden, von deren Mitte eine andere Stange herabgeht, d die in den Haken M. eingehangen wird, welcher, eben wie an einem gewoͤhnlichen Schmiede⸗ balg, unter dem hinterſten Eude des Blaſebalgs feſtgeſchroben iſt. Nach vorn ſind die Stangen mittelſt des eiſernen Buͤgels O. mit einander ver⸗ bunden. Wenn man nun eine der Stangen N. N. herabdruͤckt, ſo wird der Untertheil des Balgs in die Hoͤhe gehoben, und druͤckt die Luft aus dem Raume O. durch die Klappe R. in den Raum T. hinein⸗ und von hier wieder durch die Roͤhre U. in den Kaſten unter das Korn. Werden die Pfropfen§. 8. nun vom Deckel abgenommen, ſo treibt die ſolchergeſtalt zwiſchen die Saat eingetriebene friſche Luft die verdorbene durch die Loͤcher hinaus.
Ich habe den Blaſebalg mit Raͤdern conſtruirt, damit er deſto leichter von dem einen Kaſten zum andern transportirt werden koͤnne. Daß die gedachte Luft Circulation ſo oft. Borsetommen werden muß, wie noͤthig iſt, (welches man an den Oeffnungen im Deckel leicht bemerken wird), und daß ſie Anfangs mit kurzen, ſpaͤter aber mit laͤngern Zwiſchenraͤumen ſtatt finden muß, bedarf wohl kaum einer Erinnerung.
Man hat ebenfalls Korn aufbewahrt, indem man es von aller Ein— wirkung der Luft ausſchloß, und man hat ſogar Beifpiele davon, daß es ſich auf dieſe Weiſe uͤber 150 Jahre gehalten hat. Auch die ſpaͤteren, vom Grafen Dejean(General Director der Verpflegungsanſtalt in Paris) damit angeſtellten Verſuche ſind intereſſant genng; da es aber außerhalb meines Plans liegt, eine Abhandlung uͤber die Aufbewahrung des Korns zu ſchreiben, ſo muß ich hier ſchließen.


