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dieſe Stange mit einem Handgriffe verſehen iſt, welche der Kutſcher anfaßt, wenn er den coniſchen Stoͤpſel aufziehen oder herablaſſen will, um dadurch die Tonne zu ſchließen oder zu oͤffnen. Fig. 3 zeigt eine ſolche Roͤhre zum Waͤſſern der Straßen, Wege oder Aecker, wenn uͤberall gleichmaͤßig ge— waͤſſert werden ſoll. Fig. 4 zeigt dagegen eine Roͤhre zur reihenweiſe Waͤſ⸗ ſerung. Die Endſtuͤcke M. M. werden auf das Mittelſtuͤck N. geſchroben, und dienen dazu, die Roͤhre laͤnger oder kuͤrzer zu machen, um die Waſſer— loͤcher ſo zu ſtellen, daß ſie zu den zu bewaͤſſernden Reihen paſſen. Die Endſtuͤcke O. O. koͤnnen abgenommen werden, um die Roͤhre inwendig zu reinigen. E. iſt ein Haken an der Deichſel zum Befeſtigen des Schwaͤngels.
Tab. V. Der Kraftmeſſer fuͤr Handkraft.
Um mit einiger Sicherheit und Leichtigkeit die Handkraft beſtimmen zu koͤnnen, welche zur Bewegung dieſer oder jener Maſchine erfoderlich wird, iſt man nicht ſelten verlegen, wenn man kein dazu zweckmaͤßiges Inſtru— ment beſitzt. Ich habe deshalb die gegenwaͤrtige in ſich ſelbſt einfache Ein— richtung conſtruirt.—
Fig. 1 zeigt den Kraftmeſſer von der Seite. A. iſt die Kurbel, welche der Arbeiter anfaßt, und B. ein Theil des Krummzapfen; dieſer iſt bei K.,(ſiehe Fig. 2) mit einem Gewinde dergeſtalt verſehen, daß das Stuͤck B. in einen Winkel von einigen Graden gegen das Gehaͤuſe L. gebo— gen werden kann. Dies Gehaͤuſe wird nun mit den Schrauben G. G. an die Achſe der Maſchine feſtgeſchroben, welche man unterſuchen will. Außer⸗ dem wird an daſſelbe Gehaͤuſe eine Feder C. mit der Schraube F. feſtgeſchro— ben,(ſiehe Fig. 1, 2 und 3) und durch dieſe Feder die Kraft beſtimmt, mit welcher gewirkt werden ſoll. An das Gewinde des Stuͤcks B. wird außerdem ein Rad H. feſtgeſchroben, welches in ein kleines Getriebe I. greift,


