Teil eines Werkes 
7: Siebentes Heft, mit 5 Kupfern
Entstehung
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Oberflaͤche der Tonne durch den Staͤnder K. geht, an deſſen anderen Seite

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der Achſe des Rades D. greift. S. T. iſt ein Geſtell, auf welchem die Schnecke Q. ruhet, und das in Fig. 5 im Plan dargeſtellt wird. O. P. R. ſind Querhoͤlzer, in welchen die Pfannen zur Schnecke Q. angebracht ſind; und am oberen Ende der Schnecken-Achſe befindet ſich der coniſche Dreh⸗ ling N., welcher in das Rad M. an der ſtehenden Achſe greift, und von dieſem getrieben wird. Die uͤbrigen Theile dieſer Figur ſind mit den ſelben Buchſtaben bezeichnet, wie an der vorhergehenden, und beduͤrfen folglich keiner Wiederholung.

Tab. IV. Die Waͤſſerungstonne.

Sowohl um Duͤngerwaſſer zum Duͤngen auszufuͤhren, als auch um Aecker, Wege und Straßen zu waͤſſern, habe ich ſowohl in Wien als in mehreren Gegenden von Boͤhmen und Sachſen das dargeſtellte Geraͤthe mit Erfolg benutzt geſehen, und glaube deshalb, daß es unter den nuͤtzlichen Acker werkzeugen einen Platz verdient. Fig. 1 B. C. D. iſt ein Wagengeſtell; (das hier abgebildete iſt freilich eigens zu dieſem Zweck conſtruirt, man kann jedoch einen jeden andern Wagen dazu gebrauchen, wenn man die Balken ſo hoch legt, daß die Roͤhre das Wagengeſtell nicht beruͤhrt;) auf 2 Balken B. liegt die Tonne A., unten in der Mitte mit einer Kupferroͤhre F. ver⸗ ſehen, welche mittelſt eines kurzen Halſes mit der Tonne verbunden iſt; (ſiehe Fig. 3 und 4, welche dieſe Roͤhre ſo darſtellen, wie man ſie vom Ende des Wagens aus erblickt). Der Hals iſt inwendig mit einem coni⸗ ſchen Stoͤpſel verſehen,(ſiehe Fig. 2) welcher waſſerdicht paſſen muß, und an der eiſernen Stange I. befeſtigt iſt, die uͤber der Tonne mit dem Win keleiſen G. in Verbindung ſteht; in der andern Seite dieſes Winkels iſt ebenfalls eine Stange IH. befeſtigt, welche horizontal und parallel mit der