Teil eines Werkes 
7: Siebentes Heft, mit 5 Kupfern
Entstehung
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1 Tab. II. Der Erdſucher.

Un zu unterſuchen und zu erfahren, welche verſchiedene Erdſchichten ſich in einer gewiſſen Tiefe von der Oberflaͤche der Erde befinden, bedient man ſich der Erdſucher oder Erdbohrer. Beim Bergbau hat man ſie viele Klaf ter lang und von verſchiedener Einrichtung, um die verſchiedenen, biswei len harten Schichten damit durchbohren zu koͤnnen; da der Ackerbauer ſich aber nur darum kuͤmmert, was einige Ellen unter der Oberflaͤche liegt, und außerdem weniger harte Schichten zu durchbohren hat, ſo werden zur Er reichung dieſes Zwecks die hier abgebildeten Bohren oder Sucher genuͤgen. 1 Fig. 1 zeigt das Oberſtuͤck, welches bei A. eine Krampe hat, durch 4 welche der Stiel I. I. geſteckt wird; ſiehe Fig. 5, welche denſelben von der Seite zeigt. Bei B. befindet ſich ein Viereck, auf welches ein Schrauben⸗ ſchluͤſſel geſetzt wird, wenn man entweder das Mittelſtuͤck(Fig. 2) oder den V eigentlichen Bohrer(Fig. 1 D.) einſchrauben will; jenes Mittelſtuͤck hat ebenfalls ein Viereck bei G., woſelbſt man auch den Schraubenſchluͤſſel an⸗ b wendet, um den Bohrer D. in die Mutterſchraube C. feſtzuſchrauben. Will man noch tiefer bohren, ſo wird das Mittelſtuͤck(Fig. 2) eingeſetzt, und G V zwar dergeſtalt, daß die Schraube E. in die Mutterſchraube C., und die Schraube bei G. in die Mutterſchraube F. geſchroben werden, zu welchem T Ende dies letztere Stuͤck gleichfalls mit einem Viereck bei H. verſehen iſt. 1 Daß man mehrere ſolche Mittelſtuͤcke haben kann, verſteht ſich von ſelbſt. Die Fig. 3 und 4 zeigen zwei andere verſchiedene Bohren, welche ſtatt des Stuͤcks D. auf Pig. 4 geſchroben werden koͤnnen.

Die Mergelkarre.

Fig. 6 zeigt eine ſolche Karre fuͤr ein Pferd, von der einen Seite im Durchſchnitt geſehen. A. B. ſind die Zugſtangen, welche mit dem einen Ende an die Achſe C. befeſtigt, und außerdem durch das Querholz D. mit einander verbunden ſind; in dieſem Querholze befindet ſich die Krampe E., über