Tab. I. Der Huͤgelpflug.
Fiig. 1 zeigt den Pflug von oben geſehen, wo 1, 2, 3 und 4 die Stiele ſind, womit die Meſſer 5 und 6 unter dem hoͤlzernen Geſtell A. B. C. D. befeſtigt werden. Dieſe Stiele oder Schaͤfte ſind auf dieſelbe Art verfertigt und befeſtigt, wie im 2ten Heft beim Exſtirpator erklaͤrt worden, worauf der Leſer verwieſen wird. Das erwaͤhnte Geſtell iſt ſo, wie die Zeichnung zeigt, von 4 bis 5 zoͤlligem Holz zuſammen geſchroben. Auf dieſen Rahmen wer— den die Sterzen E. F. mit den 4 Bolzen 7, 8, 9 und 10 feſtgeſchroben, und außerdem mit einander durch die Strebe G. verbunden. Der Pflug⸗ baum H. H. iſt ebenfalls auf das Geſtell mit den Bolzen 11 und 12 feſt⸗ geſchroben; und bei 11 iſt zugleich ein Eiſen feſtgeſchroben, an deſſen vor— derſtem Ende ſich ein Haken befindet, in welchen der Schwaͤngel gehangen wird. Dieſer Baum muß ſo lang ſeyn, daß er zwiſchen den Pferden her— vorragt, und mit dem Vorderende an das Geſchirr befeſtigt werden, damit man den Pflug regieren kann. Fig. 2 zeigt den Pflug von der Seite ge— ſehen, und hier bezeichnen dieſelben Buchſtaben wieder die naͤmlichen Theile, wie bei Fig. 1. Auch gilt der Maaßſtab fuͤr beide Figuren. Man findet dies Geraͤthe, welches man zum Abſchneiden der Maulwurfshuͤgel und an— derer Unebenheiten und zum Ebnen des Bodens gebraucht, auf verſchiedene Weiſe conſtruirt; das vorliegende ſcheint mir jedoch das zweckmaͤßigſte der
Art zu ſeyn.
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