der Nuͤhrſtock frei wird, und aus dem Faße B. B. herausgenommen werden kann. K. iſt eine Schnurſcheibe, mittelſt welcher der Butterſtaͤmpel durch Pferdekraft rund gedreht werden kann. Durch den Ruͤhrſtock N. gehen die beiden Arme I. I., an welche ungefaͤhr 1 Zoll breite und dicke Leiſten genagelt ſind, die 1 Zoll von einander ſitzen und ſo lang ſind, daß ſie bis I auf einen halben Zoll an den Boden reichen. An die innere Seite des Butterfaßes werden 10 oder 12 Staͤbe P. P. feſtgenagelt, welche oben 1 Zoll Breite haben, nach unten aber um ſo viel breiter ſind, wie das Faß unten breiter als oben iſt. Zwiſchen dieſen Leiſten am Butterfaße ſelbſt und den aͤußerſten Leiſten des Butterſtaͤmpels bleibt ein Raum von 1 Zoll. 4 3 V Fig. 2 iſt das Geruͤſt und die Maſchinerie zur Bewegung eines ſolchen Butterfaßes mittelſt Haͤndekraft, von oben geſehen. Auf dem Geruͤſte A. A. ruhet eine eiſerne Achſe Q. in zwei Pfannen F. F.; an dem einen V Ende dieſer Achſe iſt ein Schwungrad H. mit einer Kurbel angebracht, wodurch es rund gedreht wird, und an dem andern Ende ein coniſches Rad G., b welches in den kleinen coniſchen Drehling D. greift, der an der ſenkrecht ſtehenden Achſe O. angebracht iſt, welche ſich in den beiden Pfannen F. F. G bewegt(Fig. 3). Dieſe Achſe wird mittelſt des oben beregten Gehaͤuſes, das uͤber den Zapfen hinabgeſchoben wird, und dadurch denſelben zugleich mit dem Butterſtaͤmpel und den daran befindlichen roſtfoͤrmigen Fluͤgeln rund dreht, mit dem oberſten Zapfen des Ruͤhrſtocks verbunden. Der Maaßſtab gilt fuͤr alle Figuren.
Dieſe ſowohl wie die fruͤher beſchriebene vertical umgedreht werdende Buttermaſchine beſitzt folgende Vortheile vor der auf und nieder gehenden: 1) geht die Bewegung leichter von Statten;
1 2) wird nicht ſo viel Rahm verſchuͤttet, wie bei den andern am Nuͤhr— ſtock herausſpruͤtzt; und
3) wird die Temperatur der Luft nicht ſo leicht veraͤndert, weil die Luft nicht ſo eingezogen und ausgeſtoßen wird, wie es bei dem jedesma—
ligen Auf⸗ und Niederſtoßen des Ruͤhrſtocks bei jener der Fall iſt.


