Teil eines Werkes 
5: Fünftes Heft, mit 3 Kupfern
Entstehung
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aber der Wind dreht, werden dieſe kleinen Fluͤgel augenblicklich in Bewegung geſetzt und umgedreht, bis die Muͤhle wieder in den Wind gebracht worden.

An der Welle T. T. befindet ſich ein coniſches Rad R., welches in ein kleineres coniſches Rad oder den Drehling 8. greift, der an dem oberſten Ende der ſtehenden Achſe oder des Wendelbaums L. L. angebracht iſt, und dieſen

dadurch herumtreibt. Um das Rad R. iſt die Preße angebracht, wie in jeder V andern Muͤhle; doch hat die Preßſtange hier eine andere Richtung, indem ſie 1 naͤmlich gegen das Centrum der Muͤhle geht, und mit einer Gabel den Wendel⸗ 1 baum bei U. umfaßt, und daſelbſt auf einem Ringe liegt, welcher auf die beiden 1 mit dem Wendelbaume parallel ſtehenden Holzſtuͤcke befeſtigt iſt; doch muß der Ring ſo groß ſeyn, daß er den Baum nicht beruͤhrt. Bei O. liegt eine Achſe, 4 welche mittelſt zweier Arme mit V. V. in Verbindung ſteht; und von der andern Seite geht ein Hebearm aus, von welchem ein Seil P. P. zur Dreſchmaſchine g V hinabreicht. Zieht man nun dies Seil P. P. an, ſo werden die mit dem Ringe d U. in Verbindung ſtehenden Stuͤcke V. V. gehoben, wodurch dann der Ring t den Preßbaum und zur naͤmlichen Zeit die Preße ſelbſt vom Rade R. hebt, und j die Muͤhle geht. Soll die Muͤhle dagegen ſtill ſtehen, ſo laͤßt man das Seil P. P. ſchießen, worauf dann die Preße auf das Rad R. faͤllt, nnd die Muͤhle 9 in Stillſtand koͤmmt. An der ſtehenden Achſe L. L. iſt ein Stirnrad E. E. ſl angebracht, welches in den Drehling M. greift, welcher ſich an der Gabel zu i dem Mehlgange N. befindet, deſſen Langeiſen in der Pfanne bei Q. ruhet. An

der entgegengeſetzten Seite des Stirnrades-E. E. iſt noch ein anderer Drehling 1l an dem oberſten Ende der Achſe K. K. angebracht, und dient dazu, dieſe in Bewegung zu ſetzen. An dem unterſten Ende dieſer Achſe befindet ſich ein D kleines coniſches Getriebe, welches in das coniſche Rad G. G. greift, das an der liegenden Achſe V. Y. angebracht iſt, und durch welches die Dreſchmaſchine in Bewegung geſetzt wird. Oberhalb des eben gedachten kleinen Getriebes iſt an der Achſe K. K. noch die Schnurſcheibe H. angebracht, welche dazu dient, die Haͤckerlingsmaſchine I. in Gang zu ſetzen. X. X. X. X. iſt die Dreſch⸗ maſchine, und W. der Pferdezug. Wenn die Dreſchmaſchine durch Pferdekraft