Teil eines Werkes 
5: Fünftes Heft, mit 3 Kupfern
Entstehung
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ſey, ſo laſſe ich ſelbige jetzt folgen. Fig. 2 zeigt die Muͤhle und das Haus, auf welchem ſelbige ſteht, im Durchſchnitt; A. A. A. A. zeigt ein achteckiges Gebaͤude, gezimmert wie eine gewoͤhnliche hollaͤndiſche Muͤhle; B. iſt das Dach

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153 der die Haube, in welchem die Windihelle I.. tüihet. An den Theil dieſer 3 Welle, der außerhald des Daches liegt, werden die Iluͤgel D. D. angebracht, welche jeder aus zwei Stuͤcken Holz beſtehen, die an beiden Seiten dieſer Welle angeſchroben, und mit ihren aͤußerſten Enden ſo weit aus einander geſtellt werden,

ͤna wie man es ſowohl ruͤckſichtlich der Kraft als des Winkels, den die Segel gegen b d den Wind haben ſollen, am zweckmaͤßigſten findet. An dieſen Armen werden z unteg die Sproſſen entweder mit den Enden eingeſtemmt, oder auf die Vorderſeite gmiit feſtgenagelt; und auf dem Sproſſenwerke ruhen wiederum die Segel, welche ner iin entweder wie bei den gewoͤhnlichen Muͤhlen auf oder eingezogen oder auf einer der gand Rolle oder einem runden Baum, welcher der Laͤnge nach laͤngs jedem der vier

Vorderarme angebracht wird, aufgerollt werden koͤnnen. An dem Vorderende

der Windwelle befindet ſich eine Stange E., von deren aͤußerſten Spitze 4 Zug⸗ geſtnn taue F. F. F., eins nach jedem Fluͤgel, gehen; und bei F. theilen dieſe Taue verdni ſich in zwei Theile, deren einer nach jedem Arm geht.

An der andern Seite der Haube, gerade uͤber vor dem eigentlichen Wind⸗ fang, iſt ein aͤhnlicher kleinerer angebracht, 3. 3. 3& 3, welcher dazu dient, rſtn dh die Muͤhle im Winde zu halten. An der Achſe dieſes Windfangs iſt ein kleines nal md coniſches Rad(¼ angebracht, welches in ein anderes groͤßeres coniſches Rad

(5, 5) greift, das auf einer Achſe angebracht iſt, welche bis zu dem Stuͤck der Haube hinabreicht, welches ſtatt des Kroybalkens beide Huuptſtuͤcke mit ein

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17 ander verbindet, und mit ihrem unterſten Zapfen in ſelbigem ruht. An dem unterſten Ende dieſer Achſe iſt ein kleines coniſches Getriebe(65) befeſtigt, welches in das groͤßere Rad G) greift und an dem unterſten Ende der Achſe dieſes Ra⸗ des iſt wiederum ein Getriebe(8) angebracht, welches in einen, inwendig im eſchde Drehgang der Muͤhle befindlichen Ring mit den Zaͤhnen nach innen greift. Iſt lmohe nun der Hauptwindfang richtig in den Wind geſtellt, ſo ſtehen dieſe kleinen Fluͤgel mit den Ecken gegen den Wind, und bleiben ruhig ſtehen; ſobald ſich

veſrin Winſtrups Beſchreibungen. 5tes Heft. B

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